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Huber Portfolio: Kernthesen und Gedanken zur Inflationsrückkehr

Der Iran-Konflikt hat einigen Schaden angerichtet. Ölförderanlagen und Verladestationen im Nahen Osten wurden angegriffen und teilweise schwer beschädigt. Die Straße von Hormus ist für die meisten Tanker weiter gesperrt. Kommt jetzt die Inlfation machtvoll zurück?

Taunust Trust-Fondsmanager und Börsen-Urgestein Peter E. Huber sieht sich mit dem Huber Portfolio SICAV gut positioniert für das, was da kommen möge.
Taunust Trust-Fondsmanager und Börsen-Urgestein Peter E. Huber sieht sich mit dem Huber Portfolio SICAV gut positioniert für das, was da kommen möge.© Taunus Trust

Eckpunkte:

  • Laut Huber Portfolio ist Chinas Exportwalze nicht zu stoppen
  • Der Kampf um Rohstoffe ist jetzt voll entbrannt
  • Die weltweiten Schuldenexzesse führen zu einer Flucht in Sachwerte

Nicht genug mit der Auseinandersetzung zwischen USA/ Israel und dem Iran sowie den Staus in der Straße von Hormus, greift auch die Ukraine verstärkt Öl- und Gas-Förderstätten in Russland an. "Da sowohl Venezuela als auch der Iran wichtige Öllieferanten für China sind, könnte es auch im Reich der Mitte mit der deflationären Entwicklung vorbei sein. Insgesamt dürften die Öl- und Gaspreise weiter hoch bleiben, und auch im Westen die Sprit- und Nahrungsmittelpreise deutlich negativ beeinflusse"n, meint Peter E. Huber, Mastermind und Fondsmanager des Huber Portfolio SICAV.

Rückkehr der Inflation bringt die Notenbanken in ein Dilemma
Aufgrund der exorbitanten Staatsverschuldung können sie die Zinsen eigentlich nicht mehr erhöhen, ohne eine globale Finanzkrise auszulösen. Das werde besonders am Beispiel Japan deutlich, wo die Bank of Japan (BoJ) trotz einem Anstieg der Verbraucherpreise (ohne Nahrungsmittel und Energie) auf 2,6 Prozent die Zinsen bei 0,75 Prozent belasse, so Huber weiter. "Die Finanzrepression ist also in vollem Gange und wohl auch die einzige Möglichkeit, die Staatsverschuldung ohne Bankrotterklärung zu verringern – jedenfalls relativ im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind die Sparer und die Besitzer von Anleihen und anderen Nominalwertanlagen."

Langfristig bleiben Peter E. Hubers Kernthesen intakt
Chinas Exportwalze ist nicht zu stoppen, der Kampf um Rohstoffe ist voll entbrannt und die weltweiten Schuldenexzesse führen zu einer Flucht in Sachwerte. Peter E. Huber: "Den Kurseinbruch bei Gold und Silber haben wir im April für erste kleinere Zukäufe genutzt. Die strukturellen Aufwärtstrends bei den Edelmetallen sind intakt, auch wenn die Spekulation zwischendurch etwas heiß gelaufen war. Denn die Stellung des US-Dollars als Weltreservewährung wird zunehmend in Frage gestellt. Durch die hohe Auslandsverschuldung der USA und die massiven Handelsbilanzdefizite schwimmt die ganze Welt in Dollars, die sie eigentlich gar nicht mehr haben will. Und es gibt nur wenige Alternativen."

Ausschüttungen beim Huber Portfolio SICAV
Wie jedes Jahr schüttet man auch 2026 in zwei Tranchen drei Prozent vom Fondsvermögen per 31.12.2025 aus. Die erste Ausschüttung von 1,5 Prozent erfolgte am 13.04.2026. Dies sind 58,09 Euro bei der I-Tranche. Um diesen Betrag verringert sich am Stichtag der Anteilswert. (kb)

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