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HSBC: US-Dollar widersteht Aufwärtsdruck

Der Greenbacke ignorierte extrem positive und potenziell stärkende Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt geflissentlich und setzt seinen im Vorjahr begonnen Schwächetrend fort. Impulse auf den Anleihenmarkt blieben ebenfalls aus.

usa arbeiter
Der US-Arbeitsmarkt war zuletzt von rund einem halben Jahrhundert in einer ähnlich guten Verfasstung, wie dieser Tage.
© Svetlana

Der November bescherte den USA laut HSBC-Analyse "einen durchweg gelungenen Arbeitsmarktbericht:"  Mit 266.000 neugeschaffenen Stellen fiel der Stellenaufbau nicht nur im November deutlich dynamischer aus als gedacht – der Konsens: 180.000, sondern auch die Vormonatswerte wurden insgesamt um 41.000 Stellen nach oben revidiert. Die Arbeitslosenquote ging von 3,6  auf 3,5 Prozent zurück und liegt damit wieder auf dem Niveau von September.

Entsprechend niedrige Werte wurden zuletzt vor rund 50 Jahren erreicht. Gemessen an der hohen Auslastung des Arbeitsmarktes fällt das Lohnwachstum, das im November leicht von revidierten 3,2 auf 3,1 Prozent in der Jahresarte nachgab, zwar relativ moderat aus. Stellenaufbau und Lohnwachstum zusammen bilden letztlich aber die Basis dafür, dass der US-Konsum weiter Stütze der US-Wirtschaft bleibt. In diese Richtung deutet auch das Konsumentenvertrauen der Universität von Michigan, das im November überraschend kräftig von 96,8 auf 99,2 Punkte zulegte.

Marktreaktion:
Der US-Dollar legte zwar nach den Daten im Vergleich zum Euro zu, ein nachhaltiger Impuls zugunsten des Euro wurde allerdings nicht generiert. Letztlich setzt sich die Seitwärtsbewegung des Währungspaares weiter fort. Auch der Anstieg bei den Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel letztlich nicht kräftig aus. (hw)

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