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Finanzmarkt-Ausblick 2020

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Wie geht es 2020 weiter mit der Weltwirtschaft und was bedeutet der Führungswechsel an der EZB-Spitze für die europäische Geldpolitik? PIMCO-Chefökonom Joachim Fels erläutert im Video den Konjunkturausblick und die Schlussfolgerungen für die Asset-Allokation.

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HSBC Global AM: "Jahresendrally wahrscheinlicher als Kurseinbruch"

Zahlreiche Wirtschaftsindikatoren zeichnen ein düsteres Bild von der aktuellen Marktlage. Trotzdem geht der Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management, Axel Cron, von einer Hausse zum Jahresende aus.

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© ipopba / stock.adobe.com

Auch wenn die Konjunktur in vielen Ländern kränkelt, erwartet Axel Cron, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management (HSBC Global AM) einen Endspurt am Kapitalmarkt. "Ein starker Stützpfeiler sind nach wie vor die USA, die nach unseren Berechnungen knapp ihr Potenzialwachstum erreichen und somit eine deutlich stärkere Dynamik als andere große Industrieländer aufweisen“, sagt Cron. Auch die Stimmung unter den US-Konsumenten sei nach wie vor gut und die Sparquote mit acht Prozent ungewöhnlich hoch.

Schwieriger sei die Lage in Europa. Der Kampf um Zölle habe Deutschland besonders hart getroffen und in die Rezession getrieben, sagt Cron. Aufgrund der starken Abhängigkeit vom Export, träfen Eintrübungen am globalen Markt schnell die deutsche Wirtschaft. "Die Gefahr, dass der Vertrauensverlust in der Industrie auf den Konsumsektor überspringt, ist daher hierzulande viel größer als in den USA", so der Experte.

Aktien bleiben trotz schwacher Konjunktur attraktiv
Die expansive Geldpolitik der Notenbanken hält die Kapitalmärkte weiterhin am Laufen und befeuert somit eine Jahresendrallye, schlussfolgert der HSBC-Global-AM-Chefanlagestratege. "Diese Entwicklung macht Aktien attraktiv, egal ob sich die Konjunktur weiter abschwächt. Auch wenn das Gewinnwachstum der Unternehmen sinkt, so machen sie doch weiterhin Gewinne und zahlen Dividenden", sagt Cron. (fp)

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