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Hohe Korrelation zwischen Goldpreis und negativ rentierenden Anleihen

Fast ein Viertel der heute von Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt ausgegebenen Anleihen im Wert von 15 Billionen US-Dollar werden derzeit mit negativen Renditen gehandelt. Vergleicht man die Entwicklung des gesamten Marktwertes dieser Bonds mit dem Goldpreis, zeigt sich Erstaunliches.

Aneeka Gupta, Associate Director Research von Wisdom Tree
Aneeka Gupta, WisdomTree
© WisdomTree

Den Experten des Vermögensverwalters WisdomTree zufolge, zu denen zweifellos auch Aneeka Gupta gehört, ist dies die Konsequenz der mehr als ein Jahrzehnt andauernden Lockerung der Zinspolitik der Zentralbanken seit der großen Finanzkrise im Jahr 2008. Diese Politik erfolgte mit dem Ziel, die Weltwirtschaft wiederzubeleben. In Wirklichkeit hat diese lockere Zinspolitik Inflation und Zinssätze heruntergedrückt.

81 Prozent Korrelation
Interessanterweise zeigen der Goldpreis (in US-Dollar pro Unze) und der Marktwert der weltweit negativ verzinslichen Anleihen seit Anfang 2016 eine starke positive Korrelation von 81 Prozent. Das illustriert der folgende Chart, der den generischen ersten Gold-Future dem Bloomberg Barclays Global Aggregate Negative Yielding Debt Market Value (Bloombrg ID: BNYDMVU) gegenüberstellt:

"Die anhaltende handelsbedingte Verschlechterung der globalen makroökonomischen Daten dürfte die Zentralbanken auf der ganzen Welt dazu veranlassen, die Zinssätze weiter zu senken, was die Anleiherenditen noch weiter unterdrücken dürfte", meint Gupta. Keinen Ertrag abwerfende Anlagen wie Gold im aktuellen negativen Zinsumfeld erschienen attraktiv, da die Opportunitätskosten sänken. Gold profitiere nicht nur vom negativen Zinsumfeld, sondern auch von steigenden geopolitischen Risiken wie den politischen Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran und der anhaltenden Unsicherheit in Bezug auf den Brexit. All dies unterstütze den Status von Gold als Safe-Hafen-Asset, so die Expertin. (kb)

 

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