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Hochzinsanleihen - neigt sich die Hausse ihrem Ende zu?

High Yield – hat diese Assetklasse ihren Zenit überschritten?

Gerhard_RosenbauerMit bis zu zweistelligen Anlageergebnissen waren bzw. sind in den vergangenen Jahren Hochzinsanleihen ein beliebter Portfoliobaustein für institutionelle Investoren.  „Der Cocktail aus geopolitischen Friktionen, wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Russland und Ernüchterung über die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone hat das grundsätzliche Risiko dieses Anleihesegments wieder auf die Tagesordnung gebracht," sagt Gerhard Rosenbauer (Bild), für das Portfoliomanagement zuständiger Geschäftsführer bei inprimo invest (ehemals Johannes Führ)
 
Die auf Unternehmensanleihen spezialisierte Asset Management Boutique berichtet von einer Spreadausweitung im High-Yield-Segment von ca. 80 Basispunkten von Anfang Mai 2014 bis Mitte August 2014. „Trotz eines per Saldo freundlichen Rentenumfeldes entspricht dies einem Renditeanstieg von mehr als 0,50 Prozent", so Rosenbauer. „Eine Trendwende - gut für Neuanleger, aber schlecht für bestehende Portfolios?"
 
Nach Rosenbauers Analyse gibt es historisch betrachtet eine signifikante Korrelation zwischen der Spreadentwicklung des High-Yield-Marktes und den Aktienmärkten. „Dies war auch in den letzten drei Monaten wieder der Fall", so Rosenbauer. Allerdings sei das Downside-Potential der High-Yielder deutlich geringer als bei Aktien. Auch hätten High-Yield-Bonds generell eine niedrigere Volatilität als Aktien. „Das mag daran liegen, dass die Erträge aus Kuponzahlungen bei einem Bondportfolio kalkulierbar sind und wenig negative Überraschungen bieten - anders als bei Aktien, mit sich ändernden Dividendenzahlungen oder gar Dividendenausfällen", argumentiert Rosenbauer.
 
Die jüngste Spreadausweitung sieht inprimo invest nicht als eine generelle Richtungsänderung. Denn allein die Aussicht auf die weiter anhaltende „Nullzinspolitik" der EZB zwinge viele Großanleger dazu, weiterhin im High Yield Segment nach realer Verzinsung zu suchen. „Damit das Risiko adäquat bezahlt und beherrscht wird, ist eine breite Diversifikation in spezialisierten Fonds unerlässlich", rät Rosenbauer. (aa)
 
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