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HFRI 500 Index gewinnt vor den US-Wahlen und dem möglichen Wechsel

Im Oktober machten direktionale L/S Euqity Fonds und Event-Driven Fonds von sich reden, da der Aktienmarkt in diesem Monat für Rückenwind sorgte. Inflation und Zinsen wiederum trieben die Volatilität an. Und unkorrelierte Makrofonds und Trendfolger (CTAs) bauten ihre historische Performance aus.

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HFR President Kenneth J. Heinz sagt: “Makroökonomische und in jüngster Zeit auch geopolitische Unsicherheiten treiben die Volatilität in allen Anlageklassen weiter an, dazu kommen die US-Zwischenwahlen. Vorausschauende Institutionen werden wahrscheinlich ihre Allokationen in alternative Anlagen und insbesondere in Hedgefonds ausbauen, die ihre Robustheit und Portfolioschutzqualitäten unter Beweis gestellt haben und das Branchenwachstum bis 2023 vorantreiben werden.”
© HFR

Hedgefonds legten im Oktober zu, als sich die Aktienmärkte kräftig erholten und der DJIA den größten monatlichen Zuwachs seit über 40 Jahren verzeichnete, während die Inflation anhielt und die US-Notenbank eine Zinserhöhung vorbereitete.

Kleinere Hedgefonds outperformten große Fonds
Der investierbare HFRI 500 Fund Weighted Composite Index legte im Berichtsmonat um 2,1 Prozent zu, wobei direktionale Event Driven- und Equity Hedge-Strategien die Performance anführten, während Makro-Hedgefonds starke, unkorrelierte YTD-Gewinne erzielten. Dies geht aus den heute veröffentlichten Daten von Hedge Fund Research (HFR) hervor, dem Weltmarktführer bei in der Indexierung, Analyse und dem Research der globalen Hedgefonds-Branche. Der HFRI Fund Weighted Composite Index legte im Oktober um 2,0 Prozent zu, während der HFRI Asset Weighted Index um -0,95 Prozent fiel, da kleinere Fonds im Oktober eine bessere Performance als größere Fonds erzielten. 

Streuung der Hedgefonds-Performance verringerte sich im Oktober
Dies geschah deshalb, weil das oberste Dezil der HFRI-Konstituenten im Durchschnitt um 12,2 Prozent zulegte, während das unterste Dezil im Durchschnitt um 6,1 Prozent fiel, was einer Top/Bottom-Dispersion von 18,4 Prozent entspricht. Im Vergleich dazu betrug die Dispersion im September 25,1 Prozent. In den ersten zehn Monaten des Jahres ist das oberste Dezil des HFRI im Durchschnitt um 41,5 Prozent gestiegen, während das unterste Dezil im Durchschnitt um 32,8 Prozent zurückgegangen ist, was einer Dispersion von 74,3 Prozent entspricht. Ungefähr zwei Drittel aller Hedgefonds verzeichneten im Oktober eine positive Performance.

Event-Driven (ED) vorne weg
Angeführt von Distressed-, Activist- und Special Situations-Engagements legten Event-Driven-Strategien, die sich häufig auf Out-of-Favor-, Deep-Value-Equity-Positionen und Spekulationen auf M&A-Situationen konzentrieren, im Oktober kräftig zu: Der investierbare HFRI 500 Event-Driven Index stieg um 4,1 Prozent, während der HFRI Event-Driven (Total) Index um 3,7 Prozent zulegte. Die Performance des ED wurde vom HFRI 500 ED: Distressed/Restructuring Index, der im Berichtsmonat um 9,6 Prozent zulegte, dem HFRI 500 ED: Activist Index, der um 5,3 Prozent zulegte, und dem HFRI 500 ED: Special Situations Index, der um 4,6 Prozent zulegte, angeführt.

L/S Equity
Der Stil "Equity Hedged" (EH), dessen Fonds über spezialisierte Teilstrategien hinweg Long- und Short-Investitionen tätigen, legten im Oktober ebenfalls zu, da der DJIA die Rückgänge des Vormonats deutlich umkehrte und die stärksten monatlichen Zuwächse seit über 40 Jahren verzeichnete. Der investierbare HFRI 500 Equity Hedge Index erzielte eine Rendite von 2,87 Prozent, während der HFRI Equity Hedge (Total) Index einen nahezu identischen Anstieg von 2,93 Prozent verzeichnete. Die Performance der EH-Substrategien wurde angeführt vom HFRI 500 EH: Fundamental Value Index, der um 4,6 Prozent zulegte, und dem HFRI 500 EH: Healthcare Index, der im Berichtsmonat 4,5 Prozent hinzugewann.

Global Macro
Die Makro-Strategien konnten ihre starke YTD-Performance fortsetzen, da die Aktien ihre monatlichen Rückgänge umkehrten, während sich die US-Notenbank darauf vorbereitete, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu bremsen, wobei die Performance von Multi-Strategien und rohstofforientierten Engagements angeführt wurde. Der investierbare HFRI 500 Macro Index legte im Oktober um 1,4 Prozent zu und steigerte seine Performance im Jahresvergleich auf 18,4 Prozent; der HFRI Macro (Total) Index gewann im Oktober ebenfalls 0,95 Prozent. Die Gewinne bei den Makro-Substrategien wurden vom HFRI 500 Macro Multi-Strategy Index, der im Oktober 2,7 Prozent gewann, und dem HFRI 500 Macro Commodity Index, der im Oktober um 1,8 Prozent zulegte, angeführt, der damit seine YTD-Rendite auf 43,7 Prozent ausbaute und in den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 alle Teilstrategien anführt.

Festverzinsliche, zinssensitive Strategien
Sie verzeichneten im Oktober eine gemischte Performance, da sich die Fed auf eine Zinserhöhung vorbereitete, wobei Zuwächse bei festverzinslichen Staatsanleihen und Convertible Arbitrage Engagements durch Rückgänge bei Volatilität und festverzinslichen Corporate und Asset Backed-Teilstrategien mehr als ausgeglichen wurden. Sowohl der investierbare HFRI 500 Relative Value Index als auch der HFRI Relative Value (Total) Index gaben im Oktober um jeweils 0,3 Prozent nach. Der HFRI 500 RV Sovereign Index legte in diesem Monat um 4,8 Prozent zu, während der HFRI 500 RV Convertible Arbitrage Index um 1,7 Prozent höher ausfiel.

Liquide alternative UCITS-Strategien
Diese legten im Oktober ebenfalls zu, wobei der HFRI-I Liquid Alternatives Index 0,82 Prozent hinzugewann, angeführt vom HFRI-I Relative Value Index, der um 1,07 Prozent zulegte; der HFRX Market Directional Index stieg im Oktober um 0,93 Prozent. Bank Systematic Risk Premia-Strategien gewannen im Oktober ebenfalls hinzu, angeführt vom HFR BSRP Multi-Asset Index, der um 5,0 Prozent stieg. Der HFRI Diversity Index hingegen legte im Oktober um 3,3 Prozent zu, während der HFRI Women Index nur um 0,6 Prozent wuchs.

Fazit: Oktober markiert eine wichtige Trendwende für direktionale Strategien
“Hedgefonds legten zu Beginn des vierten Quartals zu, da die Fonds sowohl politische Unsicherheiten als auch inflations- und zinsbedingte Volatilität opportunistisch meisterten. Die Gewinne verteilten sich auf das gesamte Universum direktionaler und unkorrelierter Strategien, wobei "Fundamental Value", "Shareholder Activist", "Distressed" und "Special Situations" führend waren. Der Oktober markiert eine wichtige Trendwende für direktionale Strategien, während er gleichzeitig eine beeindruckende und bedeutende Fortsetzung der starken Performance sowohl bei den fundamentalen als auch bei den quantitativen, trendfolgenden Makro-Teilstrategien darstellt, die in einem Jahr historischer Zusammenbrüche der Asset-Korrelationen weiterhin die Branchenperformance anführen”, so Kenneth J. Heinz, HFR President. (kb)

 

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