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Helaba: Geldmengen- und Kreditvergabeentwicklung geben Hoffnung

Die jüngsten Geldmengen- und Kreditvergabedaten in der Europäischen Währungsunion sind für die Bullen an den Aktienmärkten eine gute Nachricht: Denn mehr Geld im System führt meistens zu höheren Kursen.

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© Farknot Architect / stock.adobe.com

Diese Woche wurden in der Eurozone die Geldmengen- und Kreditvergabedaten veröffentlicht. Das Helaba Research fasst die wichtigsten Eckpunkte zusammen: Die Geldmenge M3 ist im März um 7,5 Prozent gestiegen nach +5,5 Prozent im Monat zuvor. Die Konsensschätzung lag bei +5,5 Prozent. Das enger gefasste Aggregat M1 weist eine Jahresrate von 10,3 Prozent auf nach 8,1 Prozent im Februar. Die Kreditvergabe an den privaten Sektor liegt im März bei +4,2 Prozent nach +3,4 Prozent.

EZB scheint Ziel zu erreichen
Die Coronakrise und die damit verbundenen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank scheinen laut Einschätzung des Helaba-Researches zu wirken. Die Geldmenge steigt deutlich an. Sie liegt auf dem höchsten Niveau seit Dezember 2008. Die Kreditvergabe an den privaten und öffentlichen Sektor steigt deutlich. Insofern nimmt der monetäre Preisdruck aktuell zu.

Noch aber werde laut Helaba-Research die Inflation aufgrund des Ölpreisverfalls sinken, die Preisentwicklung abseitig dieses Effekts sollte mittelfristig aber im Auge behalten werden. "Die Geldmengenaggregate werden in den kommenden Monaten genauestens zu beobachten sein", empfiehlt das Helaba-Research abschließend. (aa)

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