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Helaba analysiert das Ergebnis der Ad-hoc-Sitzung der EZB

Der EZB-Rat hat diesen Mittwoch in einer der seltenen Ad-hoc-Sitzungen beschlossen, Maßnahmen gegen die im Trend steigenden EWU-Spreads zu unternehmen. Das Helaba Research & Advisory hat unmittelbar nachher eine Kurzanalyse dazu veröffentlicht.

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© Hannelore Foerster / Bloomberg

Die immer weiteren Spreads bei Staatsanleihen der Peripherie, insbesondere bei Italien, haben die EZB unter Zugzwang gebracht und zu einer Ad-hoc-Sitzung genötigt, Gegenmaßnahmen auszuarbeiten. In einer ersten Stufe sei geplant, die im Rahmen des PEPP fällig werdenden Anleihe-Reinivestitionen zu nutzen. Dabei soll eine hohe Flexibilität bestehen. Darüber hinaus wurden EZB-Mitarbeiter und Eurosystem-Gremien beauftragt, ein dauerhaftes Anti-Fragmentierungstool vorzubereiten, berichtet das Helaba Research & Advisory.

Veränderungen an der geldpolitischen Ausrichtung und den Leitzinsen gab es nicht. Auch sind die im Rahmen des APP erworbenen Anleihebestände von der heutigen Entscheidung nicht betroffen, merkt das Helaba Research & Advisory an.
 
Markt stellt die EZB auf die Probe
Die EZB ist aufgrund der bis zuletzt starken Verluste an den Rentenmärkten und der deutlich gestiegenen Risikoaufschläge sowie der damit einhergehenden, drohenden Fragmentierung des Euro-Kapitalmarktes unter Druck geraten, den avisierten Zinserhöhungszyklus zu flankieren.

Dies soll die einheitliche Transmission der geldpolitischen Entscheidungen der EZB sicherstellen. Die über 1,6 Billionen Euro die im Rahmen des PEPP in öffentliche Anleihen investiert wurden und deren Gesamtbestand gehalten werden soll, stellen ein erhebliches Potenzial zur Beeinflussung des europäischen Marktes dar, ohne der geldpolitischen Ausrichtung und den EZB-Zinsentscheidungen entgegenzuwirken, erinnert das Helaba Research & Advisory. "Allerdings hatten Marktteilnehmer seit heute Morgen auf ein konkretes Agieren der EZB gesetzt, das über die PEPP-Wiederanlagemodalitäten hinausgeht."
 
Marktreaktionen
Der Bund-Future gibt Gewinne am frühen Mittwoch-Nachmittag teilweise wieder ab und notiert bei 144,02. Auch der Euro gibt jetzt wieder nach, steht aber noch höher als heute Morgen bei 1,0430 US-Dollar. Der DAX liegt mit 13.435 Punkten 1,0 Prozent im Plus. Spreads der EWU-Peripherie engen sich teilweise deutlich ein. Zehnjährigie italienische BTPs rentieren gegenüber Bunds rund 20 Basispunkte enger. Im Tagesverlauf war dies aber auch schon stärker. (aa)

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