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Hedgefonds-Elite lässt mit Gewinnen in Februar-Abverkauf aufhorchen

Die größten Multi-Strategy-Hedgefonds der Wall Street haben es im Februar während des stärksten Markteinbruchs seit der Finanzkrise geschafft, im Gewinnbereich zu bleiben.

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© leowolfert / Fotolia

Ken Griffins Citadel, Izzy Englanders Millennium Management, Dmitry Balyasnys Balyasny Asset Management und Steve Cohens Point72 Asset Management haben unterrichteten Kreisen zufolge allesamt in dem Monat zugelegt, weiß Bloomberg News zu berichten. Die Hedgefonds kletterten, obwohl die Aktienmärkte Ende Februar aufgrund wachsender Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen des sich ausbreitenden Coronavirus einbrachen. Der S&P 500 fiel innerhalb von fünf Tagen um elf Prozent. 

Millennium, Citadel und Point72 zeigen auf
Citadel mit 30 Milliarden Dollar verwaltetem Kapital verzeichnete im Februar einen Anstieg des Wellington-Flaggschiff-Fonds um etwa eine Prozent, ebenso wie der Atlas-Enhanced-Fonds von Balyasny nach einem unveränderten Januar-Wert. Bis Ende Februar ist der Fonds von Citadel in diesem Jahr um 4,5 Prozent gestiegen. Millennium mit einem verwalteten Kapital von 40 Milliarden US-Dollar legte um 0,4 Prozent zu, während Point72 mit einem Anlagevermögen von 16,1 Milliarden US-Dollar für den Monat einen Ertrag von 0,6 Prozent verzeichnete.

Andere Hedgefonds-Strategien erzielten ebenfalls positive Erträge
Der Long-Short-Equity-Spezialist Cinctive Capital Management, der von dem ex-Citadel-Mitarbeiter Rich Schimel im September mit einer Milliarde US-Dollar an zugesagtem Kapital gegründet wurde, zog in dem Monat um weniger als einen halben Prozentpunkt an. Der Long-Short-Aktienfonds von Brahman Capital, der Brahman Partners II, stieg einem Bloomberg-Infomranten zufolge um 4,9 Prozent. Damit liegt die Performance zwischen Jahresbeginn und Ende des letzten Monats bei 5,9 Prozent. (kb)

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