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Steigendes Interesse am Biotechsektor

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Der Biotechsektor verzeichnet im 3. Quartal Kapitalzuflüsse. Im Rahmen des aktiven Anlagestils setzt BB Biotech neue Schwerpunkte im Portfolio und investiert vermehrt in neue Technologien mit Wachstumspotenzial.

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Hat die EZB gar die Lust an Corporate Bonds im "BBB"-Bereich verloren?

Die Europäische Zentralbank könnte sich einer wachsenden Welle des Anlegerpessimismus im Hinblick auf Unternehmensanleihen anschließen, meinen Auguren. Jedenfalls haben sich die Spreads im "BBB"-Bereich im Vergleich zu "A"-Qualitäten seit Jahresbeginn in etwa verdoppelt.

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© Sergii Figurnyi / stock.adobe.com

Seit Juli haben sich die Unternehmensanleihekäufe der Notenbank merklich verlangsamt, da sich die Käufe im Rahmen des Programms zur quantitativen Lockerung zunehmend auf Staatsanleihen konzentrierten. Das könnte nach Einschätzung von Bank of America Merrill Lynch (BofAML) darauf zurückzuführen sein, dass ein Anstieg des Event-Risikos den Enthusiasmus für das Halten von risikoreichen Festverzinslichen schließlich schwächt.

Geht die Spreadausweitung etwa noch weiter?
Die EZB könnte ihre Unternehmensanleihekäufe in qualitativer Hinsicht erhöhen, von der niedrigsten Stufe der Anleihen mit Investment-Grade-Rating - Triple B - auf die zweitniedrigste Stufe - Single A - verlagern, um die Risiken und die hohe Exposition von BBBs gegenüber problematischen Schwellenländer-Märkten besser zu managen, schreibt Bloomberg News. Dies könnte dazu führen, dass sich die Spreads zwischen den beiden Kategorien weiter ausweiten, wenn für die EZB im nächsten Monat das letzte Quartal ihrer Anleihekäufe beginnt.

Zuletzt mehr Staatsanleihen gekauft
"Angesichts der jüngsten EZB-Kaufdaten sind wir besorgt, dass die EZB möglicherweise bereits ihre Begeisterung für Unternehmensanleihekäufe verloren hat", sagte die Bank of America Merrill Lynch in einem Bericht. Die europäischen Märkte für Unternehmensanleihen kämpfen um Liquidität, da sich Anleger aus riskanten Fonds zurückziehen und das Angebot zunimmt. Obwohl die EZB in der letzten Augustwoche praktisch jede Emission von Unternehmensanleihen auf dem Primärmarkt aufgekauft hat, beliefen sich die wöchentlichen Käufe auf nur 848 Millionen Euro - deutlich unter der Quote von vor dem Sommer.

Wer saugt künftig das große Angebot an "BBB"-Unternehmensanleihen auf?
Dies ist ein Indiz für die kommenden Wochen, da die EZB höchstwahrscheinlich nicht länger bereit ist, "große Batzen an Papieren" abzunehmen, bevor das Aktiva-Kauf-Programm im Oktober auf 15 Milliarden Euro pro Monat reduziert wird, schrieb Cem Keltek, Unternehmensanleihestratege bei der Commerzbank, in einer Einschätzung für Kunden, aus der Bloomberg zitiert. (kb)

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