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Handelskrieg USA - China setzt den US-Sojabauern stark zu

Im Zuge der letzten Monate hat sich der Handelskonflikt, bei dem anfangs ausgewählte Waren wie Waschmaschinen, Solarmodule und Aluminium im Fokus standen, zu einem veritablen Handelskrieg ausgeweitet. Zu den Opfern des Handelskrieges gehören die US-Sojalieferanten, denen das Chinageschäft wegbricht.

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Sojabohnen und deren Produzenten in den USA leiden unter dem Handelskonfikt zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China.
© usantos / stock.adobe.com

Zunehmend gerieten weitere Güter in den Fokus und aktuell steht die Drohung im Raum, dass alle chinesischen Exporte in die USA mit Strafzöllen belegt werden. Nachdem wesentlich weniger Güter in umgekehrter Richtung aus den USA nach China unterwegs sind, war es für das Reich der Mitte schwierig, darauf allein mit Zöllen zu reagieren.

Auch in Peking fand man Wege, den USA erheblichen Schmerz zuzufügen
So begann China, seinen Bedarf an Sojabohnen nicht mehr aus den USA zu beziehen, sondern aus anderen Quellen. Wie der folgende Chart der DWS zeigt, gingen die US-Exporte von diesem Rohstoff nach China um satte 80 Prozent zurück. "Kein Wunder, dass die Landwirte in den USA leiden, erst recht, wo sie aktuell noch von schlechten Wetterbedingungen heimgesucht werden", erklärt Darwei Kung, Head of Commodities bei der DWS.

Weggebrochenes China-Exportgeschäft für US-Sojabauern

Alle Augen richten sich jetzt auf beide Präsidenten
Ein Treffen im Rahmen des G20-Gipfels in Osaka wurde angekündigt, auf dem nun hohe Erwartungen liegen. "Hoffen wir, dass die Präsidenten Trump und Xi Wege zu einer Deeskalation des Streites finden werden. Falls dies nicht gelingt, könnte sich der wirtschaftliche Schmerz auch auf andere Sektoren der US-Wirtschaft und darüber hinaus ausweiten", so Kung. (kb)

 

 

 

 

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