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Gute Nachricht: Entspannung bei den Rohstoffpreisen – außer beim Öl

Im April haben sich Gold und Silber verbilligt und auch die Basismetalle notieren grosso modo schwächer, was auf Sicht die Inflation etwas dämpfen könnte. Leider ist aber der Ölpreis weiter gestiegen und könnte dies im Falle weiterer Embargos weiter, berichtet Stabilitas.

Martin Siegel, Stabilitas
Martin Siegel, Stabilitas
© Stabilitas

Der Edelmetallsektor verzeichnete im April gegenüber dem Vormonat eine Abwärtsbewegung. Der Goldpreis lag zum Monatsende bei 1.887,65 US-Dollar pro Feinunze und notierte damit 2,3 Prozent niedriger als zuvor. Auch der Silberpreis verringerte sich im April und beendete den Monat mit 22,76 US-Dollar pro Feinunze, ein Minus von 8,4 Prozent. „Der anhaltende Krieg gegen die Ukraine sowie die strenge Lockdown-Politik in China führen zu großen Einschränkungen für die Bevölkerung und belasten schließlich auch den Goldpreis. Die Nachfrageseite ist aufgrund der vielen damit verbundenen Einschränkungen deutlich gedrückt“, rekapituliert Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer von Stabilitas einige der jüngsten Marktentwicklungen.

Rücksetzer
Auch die Gold- und Silberminenaktien sind entlang der Entwicklung der Edelmetalle weiter gefallen. „Der steile Aufwärtstrend wurde im Monatsverlauf gebrochen und wir haben vor allem bei Goldminenaktien einen deutlichen Rücksetzer gesehen“, sagt Siegel.

Die Nachfrage bei Platin und Palladium ist im April im Vergleich zum Vormonat gesunken. Der Preis für Platin ging um 5,1 Prozent zurück und schloss am Monatsende bei 935,50 US-Dollar pro Feinunze. Auch Palladium notierte etwas niedriger zum Monatsende auf 2.252,50 US-Dollar pro Feinunze und verbiligte sich damit um 0,6 Prozent. „Die Nachfrage wird gedämpft durch eine schwächere Konjunktur in den USA und Rückgänge bei der Automobilproduktion aufgrund des anhaltenden Chipmangels. Dies führt zu einer geringeren Nachfrage nach Katalysatoren und damit nach Palladium und Platin“, kommentiert Siegel.

Basismetalle im Retourgang - außer Nickel
Die Preise für Basismetalle gingen im April ebenfalls überwiegend zurück. Eine Ausnahme bildete der Nickelpreis. Dieser ist gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen und schloss bei 32.424  US-Dollar. Blei verbilligte sich im abgelaufenen Monat auf 2.278 US-Dollar (6,3 Prozent). Der Preis für Aluminium fiel auf 3.048 US-Dollar (12,6 Prozent). Zink verringerte sich ebenfalls um 1,1 Prozent auf 4.211 US-Dollar. Das Industriemetall Kupfer notierte um 5,3 Prozent niedriger als zuvor und schloss bei 9.820 US-Dollar. „Die weltweite Industrieproduktion wird durch die zuvor beschriebenen Ereignisse negativ beeinflusst und führt damit zu Preisrückgängen bei Rohstoffen“, so Siegel.

Weiter steigende Rohölpreise befürchtet
Mit Blick auf den Ölpreis hat Brent-Öl im April um 3,5 Prozent zugelegt und den Monat bei einem Preis von 103,83 US-Dollar pro Barrel beendet. „Der Krieg in der Ukraine führt zu einer anhaltend angespannten Marktsituation und einem relativ hohen Niveau beim Ölpreis. Sollte das europäische Ölembargo gegen Russland kommen, sehen wir weiter steigende Preise“, so der Edelmetall-Experte abschließend. (aa)
 

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