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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Goldman Sachs beantwortet fünf wichtige Fragen zu Schwellenländern

Sell in may and go away: Zumindest bei Aktienfonds, die in Schwellenländer investieren, traf die Kalenderregel dieses Jahr zu. Seit Mai ist die Anlageklasse mit starken Abflüssen konfrontiert. Was verunsicherte Anleger jetzt wissen sollten, beantwortet Marie Cardoen von Goldman Sachs AM.

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Sind Schwellenländer anfällig, wenn ausländische Kapitalzuflüsse zurückgehen?
Verglichen mit früheren angespannten Marktphasen seien Schwellenländer mittlerweile viel besser aufgestellt, um einen plötzlichen Einbruch ausländischer Kapitalzuflüsse zu bewältigen, glaubt Cardoen. Erstens hätten die meisten Schwellenländer reichlich Devisenreserven aufgebaut, um das auch ausgleichen zu können, und zweitens seien ihre Fundamentaldaten mittlerweile einfach positiver geworden. Zudem sind in EM-Vermögenswerte bereits erhebliche Risiken eingepreist. "Das verringert aus unserer Sicht die Gefahr, dass ihre Bewertungen weiter zurückgehen, was zu zusätzlichen Abflüssen führen könnte", so die Fachfrau.
© gearstd / stock.adobe.com

Drei Jahre lang spühlte es Gelder aus Emerging-Markets-Aktienfonds, ehe die Fondskategorie ab 2016 endlich wieder frische Mittel einsammeln konnte. Doch nach zwei Jahren des fortwährenden Geldflusses riss dieser abrupt ab. Seit Mai zogen Investoren über vier Milliarden Euro aus der Anlageklasse ab.

"Der zuletzt abrupte Verkauf von Anlagen aus den Schwellenländern hat Fragen über deren langfristige Aussichten aufgeworfen – und das obwohl die Verkaufstreiber nicht allein für die Schwellenländer gelten", bringt es Marie Cardoen, Head of Retail bei Goldman Sachs Asset Management (GSAM) für Deutschland und Österreich, in einem Marktkommentar auf den Punkt.

Aber deutet der jüngste Volatilitätsanstieg darauf hin, dass der Markt vollends einbricht, weil der Schwellenländer-Wachstumszyklus ins Negative dreht? Oder wird die Volatilität nachlassen? Dann könnten sich nämlich aus den Kursrückgängen, die sich eher willkürlich auf Schwellenländer-Vermögenswerte ausgewirkt haben, gute Anlagegelegenheiten ergeben, meint Cardoen.

Die Emerging-Markets-Expertin hat deshalb die fünf wichstigsten Fragen zu Schwellenländern beantwortet – klicken Sie sich durch die Bilderstrecke oben! (cf)

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