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Globale Finanzströme spiegeln Risikoaversion: Euroraum braucht Impulse

Diese sollten fiskalischer Natur sein, meinen die Experten von Ostrum Asset Management. Doch Deutschland hält sich - noch? - nobel zurück.

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„Die Fed hat kapituliert und scheint die Risiken im Zusammenhang mit ihrer Niedrigzinspolitik zu ignorieren,“ befürchtet Axel Botte (Bild), Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, in seinem aktuellen „Strategy Weekly“. 
© Ostrum AM

"Eine solche Politik ist viel gefährlicher, als allgemein angenommen wird", so Botte weiter. "Darüber hinaus ist es ganz klar, dass die Senkung der Fed-Zinsen die negativen Auswirkungen protektionistischer Maßnahmen – wie etwa die schnelle Verbreitung neuer Technologien (z.B. 5G) – nicht ausgleichen kann.“

Fiskalische Impulse im Euroraum gefordert
Im Euroraum erfordere die Rezession in der deutschen Industrie eigentlich fiskalische Impulse, die jedoch – wenn überhaupt – nicht vor Ende des Jahres kommen dürften. Botte: „Bis dahin wird Trump eine Entscheidung über Autozölle getroffen haben, und der Brexit wird sich – in der einen oder anderen Form – entschieden haben. Solange wird Deutschland sich zurückhalten, zumal sich der Multiplikatoreffekt angesichts der niedrigen Arbeitslosigkeit als recht begrenzt erweisen könnte. Maßnahmen zur Steigerung der Autokäufe wären wahrscheinlich effizienter.“

Schutz vor Inflation oder Abwärtsrisiken des Dollars gesucht
Im Hinblick auf die globale Asset Allocation spiegeln die Finanzströme ein hohes Maß an Risikoaversion wider. Botte dazu: "Endanleger reduzieren ihr Engagement an den Aktienmärkten weiter. Seit der EZB-Konferenz in Sintra im vergangenen Juni haben Investoren den Bestand an Staatsanleihen aufgestockt. Parallel dazu geht die hohe Nachfrage nach Gold am Rentenmarkt einher mit einem erhöhten Interesse an indexgebundenen US-Anleihen. Der Schutz vor Inflation oder Abwärtsrisiken des Dollar ist der Hauptgrund für eine solche Asset Allocation.“ (kb)

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