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Gertrud Traud, Helaba: Was droht Investoren im US-Wahlkampf?

Der Wahlkampf um das höchste Amt in den USA wird sicherlich mit harten Bandagen geführt werden. Um sich Vorteile zu sichern, könnten die Kandidaten, vor allem Trump, zumindest verbale Attacken gegen andere Staaten reiten und Handelssanktionen verhängen. Dies könnte Investoren teuer kommen.

Dr. Gertrud R. Traud, Helaba
Dr. Gertrud R. Traud, Helaba
© Landesbank Hessen-Thüringen

Auf was muss sich die Weltwirtschaft im US-Wahlkampf einstellen? Dieser Frage geht Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirtin und Leiterin des Researchs der Helaba, in einer aktuellen Kommentierung nach.

Trump könnte noch unberechenbarer werden
Zunächst bestehe das Risiko, dass der amtierende Präsident in den Monaten bis zur Wahl noch unberechenbarer agiert, nur um sich einen kurzfristigen Vorteil in der öffentlichen Meinung zu verschaffen. Dies betrifft in erster Linie die Handelspolitik und speziell das äußerst angespannte Verhältnis zu China. Allerdings dürfte sich laut Traud auch Joe Biden kaum als Chinafreund positionieren.

Verschiedene Pläne
Der Wahlkampf selbst sollte vor allem an den Finanzmärkten mit Spannung verfolgt werden, schließlich unterscheiden sich Bidens Pläne für die Steuer-, Klima-und Regulierungspolitik drastisch von denen Trumps.

Aber Inhalte scheinen Traud zufolge in diesem Wahlkampf eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Für die „Realwirtschaft“, vor allem außerhalb der USA, dürften daher von dieser Seite weder größere positive noch negative Impulse ausgehen. Wahrscheinlich wird bis zum Wahltag nicht klar erkennbar sein, wer letztlich das Rennen machen wird.

Blick auf den US-Kongress
"Die drängende Frage nach der kurzfristigen Haushaltspolitik in der Pandemie liegt ohnehin in den Händen des aktuellen Kongresses. Hier sind die zukünftigen Mehrheitsverhältnisse genauso unsicher wie der Ausgang der Präsidentenwahl", erklärt Traud. (aa)

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