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Geballte Kommentierung: Wie sich Europas Aktien zukünftig entwickeln

Wie es an den europäischen Aktienmärkten im soeben begonnenen Anlagejahr laufen könnte und welche Kursziele auf Indexebene ausgesprochen wurden, zeigen jene zusammengetragenen Prognosen, die Sie nachfolgender Bildergalerie entnehmen können.

Jens Ehrhardt, Gründer und Vorsitzender des Vorstands von DJE Kapital:
Jens Ehrhardt, Gründer und Vorsitzender des Vorstands von DJE Kapital:
Als die Börsen im März 2020 als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie einbrachen, hatten die wenigsten mit einer so rasanten Erholung der Märkte gerechnet, wie sie in den letzten Monaten zu beobachten war. Jens Ehrhardt, Chef und Gründer der Investmentboutique DJE Kapital, ging schon damals von einer V-förmigen Erholung an den Märkten aus. Er rechnet auch für das kommende Jahr mit einer positiven Börsen- und Konjunkturentwicklung. Vor allem im ersten Halbjahr sollten die Börsen laut Prognose das Anlageprofis von der lockeren Politik der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren. "Die Börsenentwicklung des zweiten Halbjahres dürfte ganz wesentlich davon abhängen, ob die US-Zentralbank an ihrer Stimulierungspolitik festhält oder eine überraschend gute US-Konjunkturentwicklung und eine anziehende US-Inflation die Zentralbank zurückrudern lässt. Sogenannte Value-Aktien, die von einer allgemeinen Wirtschaftsbesserung profitieren dürften, sollten erhebliches Nachholpotenzial haben." Hinzu kommt: "Der Deutsche Aktienindex liegt – verglichen mit internationalen Maßstäben wie dem S&P 500 – heute immer noch wesentlich unter seinem historischen Höchststand aus dem Jahre 2000. Das zeigt, dass Aktien heute keineswegs überbewertet sind – vor allen Dingen nicht vor dem Hintergrund der rekordniedrigen Zinssätze, die aus konjunkturellen Gründen von den Notenbanken länger tief gehalten werden müssen."
© DJE Kapital

Keine Konzert-, Kino- oder Theaterbesuche, Reisewarnungen oder -verbote für beliebte Sommer- und Winterurlaubsregionen, geschlossene Restaurants und Kneipen, "Geisterspiele" beim Fußball, Eishockey und anderen publikumsstarken Sportarten, dazu reihenweise abgesagte Privat- und Firmenfeiern: Ja, das alte Jahr war für viele Menschen voller Entbehrungen. Dank der Rettungspakete von Staat bzw. der Zentralbanken konnten die Aktienmärkte den Crash des ersten Quartals 2020 aber rasch verdauen.

Ob der zweite Lockdown für Europas Aktienmärkte 2021 zum Knockdown wird und wie Anlagestrategen, Fondslenker und Ökonomen bei Banken, Versicherern und Asset Managern die Aussichten für europäische Aktien einschätzen, sehen Sie in der Bildergalerie oben. (ps)/(aa)

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