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Geballte Kommentierung: Das erwarten Top-Experten von der EZB

Dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag die Leitzinsen anhebt, ist ausgemachte Sache. Die Frage ist, wie groß der Schritt ausfallen wird. Ökonomen und Portfoliomanager verraten, was sie in dieser Woche und in den nächsten Monaten von der EZB erwarten.

Roxane Spitznagel, Vanguard
Roxane Spitznagel, Ökonomin, Vanguard:
Die EZB wird am 21. Juli mit einem ersten Zinsanstieg beginnen, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Bis am Dienstag war ein Zinsanstieg von 25 Basispunkten eingeplant. Verschiedenen Medienberichten zufolge werden nun jedoch 50 Basispunkte in Erwägung gezogen. Ob 25 oder 50 Basispunkte; wichtig ist, dass die EZB aufholen muss, um den Inflationsdruck zu bekämpfen.

Über das kommende Jahr erwarten wir, dass die Zinsen im Euroraum mehr steigen werden als momentan von den Märkten erwartet wird. Dies trotz der steigenden Rezessionsrisiken. Wir sehen einen Anstieg der Zinsen von den momentanen minus 0,50 Prozent auf mindestens zwei Prozent nächstes Jahr. Wie die Federal Reserve (Fed) hat auch die EZB signalisiert, dass die hohe Inflation die Hauptsorge ist.

Eine Diskussion zum Fragmentierungsrisiko im Euroraum wird wichtiger Bestandteil der Sitzung sein. Die Fragmentierung bereitet der EZB Sorgen, weil so die Übertragung der Geldpolitik gefährdet werden kann. Die Ankündigung dieses Instruments bestärkt unser Basisszenario, dass die EZB aggressivere Zinserhöhungen vornehmen kann, ohne dass es zu einer Schuldenkrise im Euroraum kommt.
© Vanguard

Am 21. Juli soll der Hauptrefinanzierungssatz von null auf 0,25 Prozent angehoben werden. So hatten es die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde zumindest in Aussicht gestellt. Ebenso wollten die Notenbanker den Einlagensatz, den Banken bekommen oder zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, um 25 Basispunkte nach oben schrauben. Der Einlagensatz, der aktuell bei minus 0,50 Prozent steht, bliebe auch damit im negativen Bereich.

Seit Tagen wird nun spekuliert, ob der EZB-Rat angesichts der hohen Inflationsraten doch schon einen größeren Zinsschritt machen wird. Zudem sollte es am Donnerstag Details zum Instrument geben, mit dem die Notenbank eine Fragmentierung verhindern will, also das Auseinanderdriften der Staatsanleiherenditen verschiedener Euroländer.

Was erwarten Ökonomen und Portfoliomanager von der Sitzung? Wir haben wichtige Aussagen aus aktuellen Kommentaren von renommierten Banken und Investmenthäusern zusammengestellt. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie oben! (ohm)

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