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Für Populisten sah die Lage schon einmal besser aus

Das britische Unterhaus und Italiens Senat haben Boris Johnson und Matteo Salvini zuletzt Lehrstunden in Sachen parlamentarischer Demokratie erteilt. Und die Umfragewerte der Herren Trump, Putin und Erdogan sowie ihrer Parteien rangierten auch schon weiter oben.

Reinhard Panse
„Die Populisten lernen ihre Grenzen kennen“, sagt Reinhard Panse, CIO von HQ Trust.
© HQ Trust

Der Chief Investment Officer von HQ Trust kann populistischer Politik und ihren Folgen wenig Positives abgewinnen: „Betrachtet man die Entscheidungen der Populisten, stechen drei Punkte hervor: unproduktive Staatsausgaben, eine Einschränkung der Unabhängigkeit der Notenbank und die Abschottung vom Güter- und Arbeitsmarkt." Der Eingriff in die Unabhängigkeit der Notenbank sei ein probates Mittel, um diese Politik länger durchhalten zu können.

Der Stimmenanteil populistischer Parteien hat stark zugenommen
Zuletzt befand sich ihr Anteil auf einem Allzeithoch. Die folgende Grafik zeigt den Timbro Populismusindex, basierend auf 33 europäischen Ländern, in Prozent.

Quellen: TIMBRO, populismusindex.com, HQ Trust.

Populistische Politiker schätzen Inflationsrisiken zumeist als gering ein
Wie man an Staaten wie Venezuela, Argentinien oder der Türkei erkennen könne, sei das Gegenteil der Fall, so Panse weiter. Vermutlich werde in der nächsten Krise Helikoptergeld eingesetzt – über den Umweg Staatshaushalt. Das höhle die Bonität der Staaten weiter aus. Die gute Nachricht sei, dass Aktien auch in wirren Zeiten mit Nationalismus, Kriegen und Populismus auskömmliche Erträge geboten hätten. Das dürfte weiterhin so bleiben. (kb)

 

 

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