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Fünf Gründe, warum der Vergleich von Bitcoin und Gold hinkt

Seit Bitcoin das Licht der Investmentwelt erblickt hat, wird das Krypto-Aushängeschild immer als Konkurrent zu Gold gesehen. Der Vermögensverwalter Pegasos Capital liefert einige Argumente, warum die beiden Assets nüchtern betrachtet kaum Gemeinsamkeiten haben.

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5. Bitcoin ist im Vergleich zu Gold unschlagbar praktisch
Um Bitcoin zu kaufen und sicher zu verwahren, braucht es ein technisches Gerät und etwa zwei Minuten Zeit. Daneben muss nur noch die frei bestimmbare Transaktionssumme festgelegt werden. Bitcoin tatsächlich zu kaufen ist einfacher, als ein Derivat auf die Cyberdevise zu erwerben. Bitcoin ist grundsätzlich bis in die achte Nachkommastelle divisibel. Um die Kryptowährung derart teilbar zu gestalten, genügt es, die entsprechenden Transaktionskosten zu bezahlen. Bei Layer-2-Lösungen hält sich dieser Obolus in Grenzen. Im Vergleich dazu ist der physische Erwerb von Gold deutlich aufwendiger. Interessenten benötigen eine international funktionierende Logistik, einen vertrauenswürdigen Goldhändler mit festgelegten Öffnungszeiten sowie einen Tresor zur sicheren Verwahrung. Vor diesem Hintergrund ist es nur allzu verständlich, wenn Anleger zu einem Gold-Derivat greifen und auf die Absicherung in Form der physischen Hinterlegung verzichten. Der Marktwert von Gold-Derivaten ist mitunter höher als der Wert des physisch verfügbaren Goldes. Das gesamte Goldvorkommen passt in einen Würfel mit einer Kantenlänge von rund 20 Metern. Es wiegt etwa 200.000 Tonnen. Dagegen passt der gesamte Bitcoin der Welt theoretisch auf ein Blatt Papier.
© Syda Productions / stock.adobe.com

"Bitcoin und Gold unterscheiden sich grundlegend voneinander", erklärt Axel Daffner, Geschäftsführer bei Münchener Vermögensverwalter Pegasos Capital, in einem Beitrag für die Anlegerplattform "Capinside". Passend zum alten Bonmot 'Äpfel mit Birnen' sollten Anleger gar nicht erst mit einer Abwägung zwischen den beiden Assets beginnen. Investitionen in dieses Duo würden völlig verschiedenen Zielen dienen.

Welche Argumente laut Daffner dagegen sprechen, Gold und Bitcoin auf eine Ebene zu stellen, finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (mb)

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