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Franklin Templeton: US-Rezession ist unwahrscheinlich

Immer mehr Marktteilnehmer erwarten, dass das Wirtschaftswachstum der USA bald nachlässt – und in eine Rezession führt. Diese Sorge ist jedoch übertrieben, sagt Stephen Dover von Franklin Templeton.

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© Syda Productions / stock.adobe.com

Die Wachstumsphase der USA dauert bereits ungewöhnlich lange. Das bereitet Anlegern Sorgen – denn auf Wachstum folgt im Konjunkturzyklus in der Regel eine Rezession. Einen baldigen Abschwung hält Stephen Dover, Chef der Aktienabteilung bei Franklin Templeton, jedoch für unwahrscheinlich. Zwar sollten sich Anleger auf ein Ende der Hochphase in den USA einstellen. Dover geht jedoch davon aus, dass sich das Wachstum in den nächsten zwei Jahren fortsetzen wird. 

Fest stehe, dass "die Expansionsphase des aktuellen Konjunkturzyklus in den USA die typische Dauer bereits deutlich überschritten hat: Inzwischen sind mehr als zehn Jahre vergangen, seitdem letztmalig im Jahr 2009 die Talsohle erreicht wurde", sagt der Aktienexperte. Das Beispiel Australien mit einer Wachstumsphase von mehr als 20 Jahren zeige aber, dass dies kein Grund für eine nahende Rezession sein muss.  

US-Wirtschaft hat sich verändert
Als das verarbeitende Gewerbe noch den größten Teil der US-Wirtschaft ausmachte, kam es immer zu Rezessionen, wenn die Vorratsbestände zu groß wurden, erklärt Dover. Da sich die USA aber zu einer dienstleistungsorientierten Wirtschaft entwickelt habe, gebe es diese Dynamik nicht mehr. Nur weil die aktuelle Wachstumsphase länger andauere als frühere ähnliche Phasen, heiße das deshalb nicht, "dass eine Rezession unmittelbar bevorsteht." (fp)

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