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Franklin Templeton: Krise als Katalysator für Emerging Markets

Viele Investoren sind davon ausgegangen, dass Covid die Emerging Markets in die Knie zwingen würde. Tatsächlich haben sich einzelne Regionen und Einzelstaaten bemerkenswert gut geschlagen und so einen Investment-Case aufgebaut. Bei anderen sind strukturelle Schwächen ins Schlaglicht geraten.

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Wo genau in den Emerging Markets investiert werden kann und auf welche Buy-Knöpfe man dann besser doch nicht drückt – in der hier angeführten Foto- und Chart-Galerie haben wie die wichtigsten Erkenntnisse der einzelnen Sub-Regionen und Volkswirtschaften zusammengefasst. Der erste Fokus liegt auf Asien – einfach weiterklicken ...

Nach Auffassung von Franklin Templeton "sind durch die COVID-19-Pandemie die Stärken der Schwellenländer, etwa ihre Sozialsysteme, Regierungsführung und in vielen Fällen die Gesundheitsversorgung, herausgestellt worden. Außerdem waren in den letzten zehn Jahren sowohl aus fiskalischer als auch aus unternehmerischer Sicht solide Fortschritte im Hinblick auf Reformen zu beobachten. Infolgedessen erweisen sich aus unserer Sicht die Finanzkraft der Schwellenländer und die Bilanzen ihrer Unternehmen in der Krise als Quelle der Widerstandsfähigkeit." Das Haus geht deshalb davon aus, dass sich diese Entwicklung insbesondere in Asien fortsetzen wird.

Besser als erwartet
"Zu Beginn der COVID-19-Pandemie, als das volle Ausmaß der Krise noch nicht bekannt war, hatten beispielsweise viele Investoren geglaubt, dass Schwellenländer wie China nur durch erhebliche fiskalische und geldpolitische Anreize wieder auf Kurs gebracht werden könnten" heißte in der Analyse. Tatsächlich kamen aber  "die stärksten fiskalischen und geldpolitischen Impulse kommen in Wahrheit aus den Industriestaaten. Dort erreichen sie einen beispiellosen Umfang, der weit über das hinausgeht, was in der globalen Finanzkrise zu beobachten war. Dies wirft die Frage auf, wie sich die mit diesen Anreizen verbundenen Ausgaben letztendlich wieder hereinholen und finanzieren lassen. Wir sind der Meinung, dass dies ein echtes Hindernis darstellen wird und den Industrieländern zumindest für eine gewisse Zeit zu schaffen machen könnte."

Springende Frösche
Wenn man nun beobachtet, wie "'Leapfrogging'-Modelle und Innovation in einer Reihe von Bereichen wie Technologie, Konsum und Finanzen wieder in den Vordergrund gerückt sind –, dann stimmt uns das für diese Firmen und einige dieser Volkswirtschaften sehr optimistisch", schreiben die Analysten von Franklin Templeton.

Wie es mit den einzelnen Sub-Regionen und nationalen Volkswirtschaften der Emerging Markets laut Franklin Templeton weitergeht, haben wir in der oben angeführten Fotostrecke grafisch illustriert und zusammengefasst – bitte entweder hier, oder ins Bild oben klicken. (hw)

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