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Franklin-Templeton-Expertin attestiert Anlegern "Zinskurven-Hysterie"

Die Zinsstrukturkurve der USA wird flach und flacher – und entfacht die Angst vor einer Rezession. Dabei gibt es laut Franklin-Templeton-Chefanlagestrategin Sonal Desai keinen Grund zur Panik.

Sonal Desai
Sonal Desai, Franklin Templeton: "Ich denke, die Zinskurve sagt uns nichts darüber, was der Realwirtschaft bevorsteht."
© Franklin Templeton

Die Zinsstrukturkurve in den USA flacht sich weiter ab. Für viele Anleger ist das ein sicheres Zeichen: Die Rezession steht vor der Tür! Sonal Desai, Chefanlagestrategin der Franklin Templeton Fixed Income Group (FT), ist da ganz anderer Meinung: "Ich denke, die Zinskurve sagt uns nichts darüber, was der Realwirtschaft bevorsteht." Schließlich haben die USA auch die Handelsunsicherheiten der vergangenen drei Jahre wirtschaftlich unbeschadet überstanden.

Die Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve, steigende Gehälter und eine relativ hohe Sparquote zeigen nach Ansicht von Desai, dass die Lage in den USA stabil ist und voraussichtlich auch so bleibt. Denn die USA setze weiterhin auf den Ausbau von Arbeitsplätzen, obwohl die Arbeitslosenquote bereits einen Rekord-Tiefstand erreicht hat. "Die Wirtschaftsdaten zeigen keine Hinweise darauf, dass sich die Vereinigten Staaten oder die Weltwirtschaft einer Rezession nähern", sagt die FT-Chefanlagestrategin.

Ist Deutschland das Problem?
Für Desai ist nämlich auch das nachlassende Wachstum der chinesischen Wirtschaft kein Indikator für eine herannahende Wirtschaftskrise. Immerhin habe China einen Teil der ausgebliebenen Exporte in die USA durch stärkere Ausfuhren in andere Staaten ausgleichen können. Ein Wirtschaftsproblem sieht sie daher eher in Europa und hier speziell Deutschland. Anzeichen für einen dramatischen Zusammenbruch der Wirtschaft gebe es aber auch in diesem Fall nicht, sagt die FT-Chefanlagestrategin. (fp)

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