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Fondsmanager sind äußerst optimistisch

Portfolioverwalter gehen laut der monatlichen Umfrage der Bank of America derzeit mehrheitlich davon aus, dass sich die Märkte endgültig von dem Crash im März erholt haben. Das zeigt sich auch in ihrer Asset Allocation.

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© Imaging L / stock.adobe.com

Es ist geschafft – zumindest aus Sicht der meisten Investoren: Die Aktienkurse haben die Tiefs vom März dauerhaft hinter sich gelassen, es wird keinen Rückfall mehr geben. Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche Umfrage der Bank of America (BofA) unter 203 Fondsmanagern, die zusammen 518 Milliarden US-Dollar verwalten. Die Zuversicht der Investoren zeigt sich auch in ihren Anlagen: Netto 17 Prozent von ihnen haben Aktien übergewichtet. Die Investoren sind damit laut BofA so "bullish" wie seit Februar nicht mehr.

An eine Bärenmarktrally – also einen nur zwischenzeitlichen Aufschwung der Aktienmärkte nach einem Crash mit einem anschließenden noch heftigeren Rückfall – glauben unter dem Strich nur noch 35 Prozent der Befragten. Vor dem Crash gewichtete indes sogar ein Drittel der Investoren Aktien stärker, als es die Benchmark-Indizes für ihre jeweiligen Häuser vorgaben. Deshalb halten die Strategen von BofA Global Research die Positionierung der Investoren auch noch nicht für "gefährlich bullish", berichtet das "Handelsblatt".

Sinneswandel seit April
Noch im April hatten die Investoren laut BofA-Umfrage die Cash-Bestände in ihren Portfolios um 0,8 Prozentpunkte auf durchschnittlich 5,9 Prozent erhöht – das war der höchste Werte seit den Terrorattacken vom 11. September 2001. Die Allokation in Aktien war im gleichen Monat auf dem niedrigsten Stand seit März 2009. Im Mai hatten netto noch 65 Prozent der Fondsmanager die Erholung als Bärenmarktrally eingestuft, seither gehen die Sorgen zurück. Netto bedeutet in der Terminologie der Umfrage, dass es damals 65 Prozent mehr Investoren gab, die eine Bärenmarktrally befürchteten als solche, die das nicht taten, heißt es im "Handelsblatt". (fp)

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