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Flossbach-Stratege: Handelskrieg ist für Langfristanleger unwichtig

Wer sich von Marktspekulationen fernhält, hat durch den Handelskonflikt keine Einbußen zu erwarten. Flossbach-von-Storch-Kapitalmarktstratege Thomas Lehr bleibt optimistisch.

Flossbach-von-Storch-Kapitalmarktstratege Thomas Lehr
Flossbach-von-Storch-Kapitalmarktstratege Thomas Lehr
© Flossbach von Storch

Im Handelsstreit zwischen den USA und China ist kein Ende in Sicht. Das verunsichert viele Anleger. Wer allerdings langfristig investiert, für den sei der Handelskonflikt lediglich eine Randnotiz, sagt Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege bei Kölner Asset Manager Flossbach von Storch. Schließlich sei die Entwicklung am Aktienmarkt in den vergangenen zwei Jahren allen Wirren zun trotz gut gewesen: "Wer würde sich heute in der Rückschau nicht darüber ärgern, nicht investiert zu haben, obwohl es eben diese Eskalation gab?", fragt der Flossbach-Stratege.

Wer sein Vermögen vermehren möchte, plant über mindestens fünf oder besser zehn Jahre hinweg, sagt Lehr. Bei solchen Anlagehorizonten spielen seiner Ansicht nach kurzfristige Kursschwankungen keine Rolle. Zudem investiere Flossbach von Storch in ausgewählte Unternehmen, die auch turbulenten Zeiten standhalten sollen. "Das Management sollte in der Lage sein, Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu finden", sagt der Kapitalmarktstratege.

"Herausforderungen gab es und wird es immer geben"
Denn Gegenwind könne jederzeit und von allen Seiten kommen – sei es eine politische Herausforderung wie der Brexit und der Handelskonflikt oder eine neue Technologie. Solche Herausforderungen gab es laut Kehl schon immer und wird es immer geben. "Wer deswegen nicht mehr investiert, unterstellt, dass die Risiken langfristig größer als die Chancen sind", sagt der Kapitalmarktstratege. "Tatsächlich war es aber immer umgekehrt." (fp)

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