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Fisch über das Risiko, dass die Fed einen Fehler macht

Der Anlagechef von Fisch Asset Management hofft, dass die amerikanische Notenbank bei ihrer geldpolitischen Straffung keinen Fehler macht. Vor allem ein Blick auf die Zinsstrukturkurve sollte die Fed vorsichtig stimmen.

Beat Thoma, Fisch Asset Management
Beat Thoma, Fisch Asset Management
© Fisch AM

Vorerst erwartet Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management in Zürich, in einem aktuellen Marktkommentar keine Überreaktion (‚policy mistake‘) der Zentralbanken auf die aktuell hohen Inflationsraten, sondern eine gut kontrollierte graduelle Anhebung der Zinsen und ein Auslaufen der Anleihenaufkaufprogramme. Zudem dürfte die US-Notenbank noch in diesem Jahr mit einer Reduktion ihrer Bilanz (QT) beginnen, wobei auch diese Schritte rechtzeitig kommuniziert werden dürften und teilweise schon in Markterwartungen enthalten sind.

Der so genannte ‚Fed-Put‘ bleibt aber weiterhin bestehen, allerdings mit tieferem Strike Price. Die US-Notenbank (aber auch die EZB) dürfte deshalb bei einer potenziell zu starken konjunkturellen Abschwächung oder Börsenunruhen auch zukünftig ihre restriktivere Geldpolitik sofort wieder lockern.

Warnsignal für die Fed
Im aktuellen Zentralbankmodus dürften vorübergehend allerdings auch eine deutlich höhere Volatilität und etwas stärkere Marktrückgänge toleriert werden. Die aktuelle Abflachungstendenz der Zinskurven ist Thoma zufolge aber ein Warnsignal für die Fed und ein guter Grund, die Geldpolitik nicht übermäßig stark zu straffen. Die Finanzmärkte würden sich verhalten, als wäre die Geldpolitik bereits gestrafft und die Zinsen mehrmals erhöht worden.

"Viel Negatives ist damit bereits eingepreist und die Erwartungen erscheinen realistisch. Insgesamt besteht damit weiterhin Potenzial für positive Überraschungen sowohl an den Aktienmärkten als auch bei den Zinsen und den Kreditmärkten. Voraussetzung für unsere Einschätzung ist jedoch, dass die Eskalation des Ukraine/Russland-Konflikts nicht noch weiter ausufert", prognostiziert Thoma abschließend. (aa)

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