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Fisch AM-Analyse: US-Fed zwingt Bären in die Knie

Das Schweizer Fondshaus geht davon aus, dass die Allmacht der Fed derzeit wohl eher nicht gebrochen werden kann. Vor dem Hintergrund der bereits erfolgten Erholungs-Rally hat Fisch-CIO Beat Thoma ein spezielles Marktsegment als interessant indentifiziert.

bulle bär
Die Bären hatten dem Ansturm der Bullen zuletzt wenig entgegenzusetzen. Möglich machten das die Notenbanken, allen voran die Fed.
© Studio_East / stock.adobe.com

Beat Thoma, CIO von Fisch Asset Management weiß Klarheit offenbar zu schätze, weshalb er in seinem jüngsten Statemenz zu Marktgeschehen hervorhebt, dass "sich der Nebel etwas gelichtet und die Prognosen erscheinen seriöser. So sind wir aktuell verhalten positiv gestimmt und positionieren unsere Portfolios neutral bezüglich des Risikoengagements."

Marktallmächtige Fed
Neben der zunehmenden Klarheit in punkto Trends spricht aber vor allem die Notenbankenpolitik von EZB und Fed für die weitere Beruhigung der Finanzmärkte. "Die bekannte Anlegerweisheit ‚never fight the Fed‘ erweist sich auch momentan als richtig. Die Geldschwemme und die fundamentale Stärke der Finanzmärkte sind ein gutes Fundament aus Investorensicht. Dennoch gilt es die Risiken keinesfalls aus den Augen zu verlieren. Zum einen lässt sich eine zweite Epidemie-Welle mit erneutem Lockdown nicht ausschließen. Und zum anderen besteht die Gefahr, dass die US-Notenbank bei entsprechenden Konjunkturentwicklungen vom Gaspedal gehen und die Liquiditätszufuhr drosseln muss. Hier wäre eine technische, durchaus starke Korrektur der Märkte nicht überraschend."

Fokus auf Wandelanleihen
Da die Aktien- und Unternehmensanleihenmärkte laut dem CIO bereits "eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt haben, gehören Wandelanleihen unserer Meinung nach zu den attraktivsten Alternativen derzeit. Denn in diesem anspruchsvollen Umfeld sind insbesondere Entscheidungen rund um das Markttiming sehr herausfordernd. Wandelanleihen nehmen dem Anleger diese Entscheidung ab, denn sie nehmen Fahrt auf, wenn die Börse steigt – ähnlich einem Zukauf von Aktien im Aufwärtstrend. Fällt dagegen die Börse, nimmt ihr Risiko ab und sie nähern sich dem Bond Floor, also dem Anleihenwert. Dieser automatische Timing-Effekt ist immer wertvoll, aber in volatilen Zeiten geradezu ideal.“ (hw)

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