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Fintech Raisin expandiert in 12,7 Billionen Dollar US-Einlagenmarkt

Raisin – auch bekannt unter WeltSparen – gibt seinen Eintritt in den US-Markt bekannt. Nach der Übernahme der Frankfurter MHB-Bank durch das Berliner Fintech wird nun das Geschäftsmodell des grenzüberschreitenden Zinsportals für den 12,7 Billionen US-Dollar schweren US-Einlagenmarkt adaptiert.

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© Chaiyawat / stock.adobe.com

Rückendeckung erhält das mit 170 Millionen Euro finanzierte Start-up von seinen Investoren – darunter PayPal sowie Index Ventures, Thrive Capital, Ribbit Capital und Orange Digital Ventures, der Technologiefonds eines der weltweit führenden Telekommunikationsanbieter.
 
Paul Knodel wird als US-CEO das US-Geschäft aufbauen und leiten
Zuvor war der Finanzexperte mit über 20 Jahren Erfahrung in der US-amerikanischen Finanzindustrie in leitenden Positionen bei der Citigroup, Merrill Lynch sowie bei TD Ameritrade, E-Trade und dem Robo-Advisor Wealthfront tätig, für den Knodel zuletzt die Einführung von Sparprodukten als strategische Produkterweiterung verantwortete. Raisins Transatlantikexpansion wird durch das „German Accelerator“-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums vorangetrieben. Seit 2012 werden jährlich 12 herausragende deutsche Start-ups ausgewählt, um ihre bewährten Geschäftsmodelle im amerikanischen Markt zum Erfolg zu bringen – Raisin ist eines davon.

Raisins Lösung: Vorteile für beide Seiten – Sparer und Banken
Als Antwort auf das seit 2008 anhaltende Niedrigzinsumfeld in ganz Europa startete Raisin das erste Zinsportal als Einlagenmarktplatz für europäische Sparer, um ihnen grenzüberschreitend Zugang zu besser verzinsten Tages- und Festgeldern von Partnerbanken zu bieten. Mit dem ‘Deposits-as-a-Service’-Ansatz für Banken adressiert Raisin die Liquiditätsungleichgewichte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Durch seine White-Label-Lösung hat Raisin im selben Atemzug einen Weg gefunden, dass auch Banken, Vermittler und Finanzberater die Produkte des Marktplatzes nahtlos in ihr Angebotsportfolio integrieren können. Um seine Vision von einer kundenzentrischen und demokratischeren Form des Bankings auszuweiten, hat Raisin international viele Partnerschaften geschlossen – darunter unter anderem mit N26, der Commerzbank und Vanguard, einem der größten Vermögensverwalter der Welt.
 
Kein Zugang? Auch US-Kunden könnten mehr mit ihren Ersparnissen verdienen
Obwohl die US-Notenbank die Zinsen in den letzten Jahren mehrfach erhöht hat, gibt es für die meisten Amerikaner umfassendes Potential, ihre Ersparnisse zu optimieren. Doch für die Mehrheit bedeutet das große Hürden: vom Finden der derzeit besten Angebote, über das Überprüfen der Qualität dieser Angebote bis zum Verlassen ihrer Hausbank. So verwundert es nicht, dass Amerikaner deutlich mehr als den üblichen Zinssatz von 0,01 Prozent für Einlagen erzielen könnten. Schließlich können Sparer bis zu 2,7 Prozent Zinsen erzielen. Im Mittel liegen die Ersparnisse eines US-Haushalts bei 11.700 US-Dollar bei einer persönlichen Sparquote von 7,3 Prozent – in Deutschland lag diese 2018 bei 10,4 Prozent. Umso essenzieller ist es, eine bessere Verzinsung zu erzielen. Ein leichterer Zugang ist dafür entscheidend. Genau den bietet das Geschäftsmodell von Raisin, indem es die Angebote mit den besten Zinsen transparent, einfach und komfortabel auf einer Plattform bündelt. Der Kunde kann mit nur einer Anmeldung verschiedene Anlagen von verschiedenen Banken abschließen und managen. (kb)

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Über Raisin / WeltSparen:
Das Berliner Fintech WeltSparen, ein Vorreiter für Open Banking in Europa, wurde 2012 von Dr. Tamaz Georgadze (CEO), Dr. Frank Freund (CFO) und Michael Stephan (COO) gegründet. WeltSparens Plattformen – international unter der Marke Raisin bekannt – bieten europäischen Sparern grenzüberschreitend einfachen und kostenlosen Zugang zu attraktiven und einlagengesicherten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten und kostengünstigen ETF-Portfolios. Mit nur einer Online-Anmeldung können Kunden alle Anlagen abschließen und verwalten. Seit 2013 haben mehr als 175.000 Kunden aus über 31 Ländern Europas Spareinlagen im Wert von über 13 Milliarden Euro bei über 75 Partnerbanken angelegt. Das Start-up zählt zu den Top 5 Fintechs der renommierten FinTech50-Awards. 
 

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