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Fintech Loanboox vervierfacht Abschlussvolumen auf 2,2 Milliarden Euro

Die Plattform für Fremdfinanzierungen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das stärkste Wachstum verzeichnete man in Deutschland mit einem vervierfachten Jahres-Abschlussvolumen von 2,2 Milliarden Euro. Wichtig war die Einführung des innovativen Online-Produktes „Direktdarlehen".

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Stefan Mühlemann, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Loanboox
© Loanboox

Trotz unbeständiger Bedingungen wurden 2020 über Loanboox Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von  sieben Milliarden abgeschlossen, davon 2,2 Milliarden allein in Deutschland. Im deutschen Markt hat die Fremdfinanzierungs-Plattform damit ihr Abschlussvolumen vervierfacht. Bei der Zahl der Kreditanfragen gab es ein Plus von 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der positive Wachstums-Trend aus 2019 konnte erfolgreich fortgesetzt werden.

Corona und die Auswirkungen auf das kommunale Kreditgeschäft
Bedingt durch die Folgen der Pandemie nahm vor allem die Nachfrage nach Kassenfestkrediten zur Sicherung der kurzfristigen Liquidität stark zu. Die neue, gemeinsam mit der Deutschen Kreditbank (DKB) entwickelte Lösung für die Aufnahme und Vergabe von kommunalen Liquiditätskrediten hat dieses Bedürfnis aufgenommen: 43 Kommunen konnten sich dank „Online-Direktdarlehen“ günstige Konditionen für ihre Liquidität sichern und profitierten von einer deutlichen Vereinfachung der Prozesse. Allein im Frühjahr 2020 wurden über eine Milliarden Euro Kreditvolumen über die Plattform abgewickelt.

Das Einloggen auf der Seite www.loanboox.de wurde in vielen Kämmereien zum täglichen Ritual, um Zinskonditionen zu prüfen. Dabei profitierten die Kunden auch davon, dass fast alle Finanzierungsschritte digital abgewickelt werden können, auch aus dem Home-Office. Die Plattform bewährte sich in der Krisenzeit und war solider Finanzierungspartner sowohl für Großstädte als auch für Landkreise, kleinere Städte und Gemeinden.

Frühsommer brachte die Kapitalgeber zurück
Auf der Anlegerseite sorgte die Krise im März und anfangs April für Zurückhaltung. Einzelne Banken haben ihre Liquidität im Geldmarkt ganz abgezogen, Sparkassen nahmen sogar Geldanlagen zu Pluszinsen rein. Sowohl im Geld- wie auch im Kapitalmarkt sind die Anzahl der Angebote für Kommunen zurückgegangen. Ab Mitte April entspannte sich die Situation wieder: Die Zinsen kehrten auf ihr historisch niedriges Niveau zurück – sogar leicht unter denjenigen vor der Coronakrise – und somit auch die Anzahl Angebote für Kommunen. (kb)

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Über Loanboox:
as Fintech Loanboox ist eine europaweit führende Plattform für Fremdfinanzierungen und ist in sechs Ländern vertreten. Vier Jahre nach Go-Live wurde die 20-Milliarden Grenze an abgeschlossenem Volumen geknackt. Seit dem Start Ende 2016 konnten über 1.600 Deals abgewickelt werden. Kunden sind Kommunen, Kommunalunternehmen und Stadtwerke als Kreditnehmer, institutionelle Anleger und Banken als Kapitalgeber. 

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