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Fidelity bevorzugt japanische und europäische Aktien gegenüber US-Pendants

Fidelity bevorzugt japanische und europäische Aktien gegenüber US-Pendants

Die sinkende globale Inflation dürfte Aktien und Anleihen Schub geben: Besonders Japan, Europa aber auch die USA bieten institutionellen Investoren attraktive Chancen, meint Fidelity. Der europäische Markt sei mittlerweile attraktiver als der US-amerikanische, denn die Gewinnkorrekturen in den USA und die Stimulusmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) machten die europäischen Märkte attraktiver. Zwar blieben die USA die Lokomotive der weltweiten Erholung, jedoch korrigierten US-Unternehmen ihre Gewinnprognosen zunehmend nach unten.
 
In Japan sorgten unterdessen Stimulusmaßnahmen der Regierung für Auftrieb am Aktienmarkt. Das Land werde wohl auch künftig von einer vom US-Konsum angeführten Erholung profitieren, so die Fidelity-Experten. Britische Aktien und Schwellenländertitel hat das Multi-Asset-Team untergewichtet: Politische Unwägbarkeiten und der hohe Anteil an Rohstoffaktien in den Indizes seien nicht förderlich für britische Aktien. Die rohstoffabhängigen Schwellenländer stünden indes weiter unter Druck, auch der starke US-Dollar mache ihnen zu schaffen.
 
Zyklische Konsumgüter, Technologie und Gesundheitssektor
 
Bei der Branchenauswahl fokussiert sich Fidelity vor allem auf zyklische Konsumgüter. Konsumenten profitierten nach wie vor von den niedrigen Ölpreisen, allen voran in den USA. Attraktiv sei auch die Technologiebranche, der die Erholung der US-Wirtschaft und die höheren Verbraucherausgaben zugutekämen. Außerdem zeige sie sich widerstandsfähig gegenüber dem Höhenflug des US-Dollar. Zu den Fidelity-Favoriten zähle auch die Gesundheitsbranche mit ihrer gegenwärtig starken Produkt-Pipeline. Untergewichten sollten Investoren dagegen Aktien aus den rohstoffsensitiven Industriezweigen Werkstoffe und Energie, rät der Fondsanbieter.
 
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