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Feri warnt vor Blase am Rentenmarkt

Die Aussichten auf weiter sinkende Zinsen sorgen für übertriebene Erwartungen bei Marktteilnehmern, sagt Eduard Baitinger von Feri. Er befürchtet eine Anleihenblase.

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© David Pereiras / stock.adobe.com

Bei der Geldpolitik stehen derzeit alle Zeichen auf Lockerung. Immer mehr Marktbeobachter erwarten, dass die Notenbanken die Zinsen erneut senken werden. Diese übertriebenen Zinssenkungsphantasien bei Investoren haben laut Eduard Baitinger, Anlagechef der Feri Gruppe, "in Kombination mit der zunehmenden fragilen Weltkonjunktur zu einem regelrechten Renditecrash an den Anleihenmärkten geführt." Für ihn deutet vieles auf eine Blase hin.

Die derzeit extrem niedrigen Realzinsen verdeutlichten "die Exzesse auf den Anleihemärkten", sagt der Anlageexperte. Immer mehr Anleihen hätte darüber hinaus eine negative Rendite. Weltweit habe das Volumen negativ verzinster Anleihen mit guter Bonität mit ca. zwölf Billionen Euro ein Allzeithoch erreicht. Dabei seien nicht nur Staatsanleihen von der Negativverzinsung betroffen: "Bei rund 30 Prozent der Unternehmensanleihen guter Bonität in der Eurozone liegt inzwischen die Rendite im negativen Bereich."

Investoren sollten selektiv vorgehen
Die aktuelle Situation auf den Anleihenmärkten sei zum einen auf die Zinssteuerung durch die Zentralbanken zurückzuführen, sagt Baitinger. Zum anderen seien Spekulanten dafür verantwortlich, dass es zunehmend negative Zinsen auch auf Papiere mit langen Laufzeiten gebe. Umsichtige Anleger sollten "bei diesem Spiel nicht mitmachen", rät der Anlagechef – und sehr vorsichtig vorgehen. (fp)

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