Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Fed: Höret die Signale ...

Im Fokus der heutigen Zinssitzung wird stehen, welche Signale die Währungshüter bezüglich der mittelfristigen Entwicklung der Geldpolitik geben. In diesem Zusammenhang werden besonders die überarbeiteten wirtschaftlichen Projektionen des FOMC ihre Beachtung finden, so die Ansicht von HSBC.

powelljerome_andrew_harrer_bloomberg_329397557_1-2.jpg
Der noch recht frisch wirkende Fed-Chef, Jerome Powell – die Märkte warten auf seinen mittelfristigen makroökonomischen Ausblick.

Im nächsten Bild sehen Sie die Zinsprognose von HSBC grafisch aufbereitet.
© Andrew Harrer / Bloomberg

"Alles andere als eine Leitzinserhöhung um 25 BP auf 2,00 – 2,25 Prozent  durch die US- Notenbank auf der heutigen Sitzung würde eine Überraschung darstellen", schreibt die Großbank HSBC in ihrem aktuellen Ausblick zum Marktgeschehen. Kommt es zur Anhebund,  wäre  dann dann bereits die dritte Anhebung in diesem Jahr und die achte im aktuellen Zyklus.

Die Signale
Im Fokus dürfte deshalb laut HSBC vielmehr stehen, welche Signale die Währungshüter bezüglich der mittelfristigen Entwicklung der Geldpolitik geben werden. In diesem Zusammenhang werden besonders die überarbeiteten wirtschaftlichen Projektionen des Federal Open Market Committees (FOMC) ihre Beachtung finden, in deren Rahmen die Fed-Gouverneure auch angeben, welches Leitzinsniveau man in den kommenden Jahren für angemessen erachtet.

Da das FOMC seit der letzten Veröffentlichung der Projektionen im Juni zwei neue Mitglieder bekommen hat (darunter den neuen Vizepräsidenten der Fed, Richard Clarida) und William Dudley aus dem Kreis der Entscheider ausgetreten ist, besteht ein gewisses Überraschungspotential.

Auswirkungen
Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Leitzinsen stellt sich  für die Analyseabteilung von HSBC zudem die Frage, ob die Geldpolitik weiter als „accommodative“ eingestuft wird. In Anbetracht der auf Hochtouren laufenden US-Konjunktur und einer anziehenden Inflation wird allgemein erwartet, dass die FOMC-Mitglieder eine Fortsetzung des graduellen Zinserhöhungskurses signalisieren. Etwaige Änderungen im Statement zur Leitzinsentscheidung und die erläuternden Erklärungen von Fed-Chef Jerome Powell in der sich anschließenden Pressekonferenz haben aber durchaus das Potential, an den Zins- und Devisenmärkten für Bewegung zu sorgen. (hw)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen