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EZB tastet sich an die Idee eines digitalen Euros heran

Die EZB wird in den kommenden Wochen erörtern, ob der Euroraum eine Digitalwährung braucht. Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau argumentierte bei einer virtuellen Podiumsdiskussion, Europa stehe in Bezug auf den Zahlungssektor vor “dringenden und strategischen” Entscheidungen.

Jens Weidmann
Bundesbank-Chef Jens Weidmann
© Bundesbank

Hinsichtlich digitalen Zentralbank-Geldes (CBDC) könne es sich die EZB nicht erlauben, hinterher zu hinken, sagte Villeroy bei der Diskussionsrunde, zu der die Bundesbank eingeladen hatte. EZB-Chefin Christine Lagarde betonte bei der Runde, neue Technologien könnten die Effizienz von Finanztransaktionen verbessern und Europa einen Innovationsvorteil bieten, gleichzeitig seien damit aber auch Risiken verbunden.

Noch keine Entscheidung getroffen 
“Das Eurosystem hat bisher noch keine Entscheidung über die Einführung eines digitalen Euro getroffen” sagte Lagarde. “Doch wie viele andere Zentralbanken auf der ganzen Welt erkunden wir die Vorteile, Risiken und operativen Herausforderungen, die damit verbunden sind”.

Analyseergebnisse werden wohl in den kommenden Wochen präsentiert
Die Ergebnisse einer Eurosystem-Arbeitsgruppe dürften in den kommenden Wochen vorgestellt werden, danach sollen Konsultationen mit der Öffentlichkeit beginnen. Auf eine Abschaffung des Bargelds liefen die Digitalwährungs-Erwägungen nicht hinaus, betonte indessen Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. “Viele Menschen schätzen Bargeld sehr hoch, und zwar aus legitimen Gründen. Es bietet Privatsphäre, und seine Verwendung ist nicht unbedingt von technischer Infrastruktur abhängig.” (kb)

 

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