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Ex-Goldman-Händler startet Investment-Club für reiche Familien

Ein ehemaliger Eigenhändler von Goldman Sachs ist Mitbegründer eines privaten Clubs für ultra-reiche Familien zur Verbesserung ihrer Geschäftsmöglichkeiten.

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© Fotolia

Lex van Dam, der jetzt für das Single Family Office (SFO) Rinkelberg Capital arbeitet, hat mit dem Gründer von Vesper Investments, Anthony Rosenthal, die in London ansässige SFO Alliance ins Leben gerufen. Keith Johnston, ehemaliger Direktor für Programm und Kommunikation bei der Society of Trust & Estate Practitioners, wird Chief Executive Officer.

“Single Family Offices sind eine einzigartige Gruppe von langfristigen, oft sogar generationenübergreifenden Investoren”, sagte Johnston in einer E-Mail, die Bloomberg vorliegt. “Die SFO Alliance bietet ihnen ein Forum, um häufige Probleme zu diskutieren und Anlagelösungen zu finden, die ihren Besonderheiten entsprechen.”

Komplexität erinnert an jene von Institutionellen
Family Offices sind locker regulierte Firmen in Privatbesitz, die Geld für sehr Wohlhabende verwalten. Single Family Offices, die nur einen Kunden haben, betreuten im vergangenen Jahr nach Untersuchungen von Campden Wealth und der UBS Group AG ein durchschnittliches Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Anlageaktivitäten von Milliardären wie Eric Schmidt von Alphabet, Italiens Ferrero-Clan und dem Hongkonger Tycoon Li Ka-shing sind zunehmend so komplex wie die von institutionellen Anlegern.

Die SFO Alliance wird - im Moment virtuell - private Veranstaltungen durchführen, bei denen Family Offices alles Mögliche diskutieren können - von Private Equity über Immobilien bis hin zu Direktinvestitionen. Der 51-jährige Van Dam kam 1992 zu Goldman Sachs und leitete laut seinem LinkedIn-Profil eines der Eigenhandelsteams der Bank, bevor er zu Rinkelberg wechselte.

Gebündelte Kräfte
“Ich arbeite seit über 15 Jahren für ein Family Office“, erläutert Van Dam in einer Erklärung auf der Webseite von SFO Alliance. „Die meisten von uns stoßen auf dieselben Unternehmen und Fonds, und wir könnten uns viel Zeit, Mühe und Geld sparen, wenn wir ein eigenes informelles, kuratiertes Netzwerk hochwertiger Single Family Offices hätten, in dem wir unsere Erfahrungen austauschen.“ (kb)

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