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Ex-Commerzbank-Chef Blessing plant SPAC für Finanz-M&A in Europa

Martin Blessing steigt in das Geschäft mit Blankoscheck-Unternehmen ein und will damit am derzeitigen Boom bei Special Purpose Acquisition Companies (SPAC) mitnaschen.

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© sergey / stock.adobe.com

Der ehemalige Commerzbank-Chef Martin Blessing will mit einem Börsengang Geld für ein Zweckunternehmen (SPAC) einsammeln, das sich auf Deals in der europäischen Finanzindustrie ausrichten wird, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Bloomberg sagten.

Im Gespräch mit Banken
Blessing habe mit mehreren potenziellen Partnern darüber gesprochen, mit einem Börsengang in Amsterdam etwa 300 Millionen Euro aufzunehmen, sagten die Personen, die nicht genannt werden wollten, da die Informationen vertraulich sind. Er werde dabei von Credit Suisse Group beraten, hieß es. Andere Banken könnten noch dazustoßen.

SPAC-Boom nun auch in Europa
Blankoscheck-Unternehmen bestehen typischerweise aus einem reinen Firmenmantel, der ohne operatives Geschäft an die Börse geht. Ihr Ziel besteht darin, Börsekandidaten zu finden und diese mit den im IPO aufgenommenen Mitteln zu übernehmen. Dieser aus den USA kommende Trend wird auch in Europa immer populärer.

Blessings Pläne könnten sich noch in den Details ändern, hieß es von den Personen. Blessing und Credit Suisse wollten die Informationen nicht kommentieren.

Blessing war nach der Commerzbank zu UBS Group gewechselt, wo er zeitweise sogar als möglicher zukünftiger CEO im Gespräch war. Er verließ die Schweizer Bank jedoch 2019 im Zuge einer Führungskrise. (aa)

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