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Europas Banken werden wohl rund 28 Milliarden Euro ausschütten

Nach Jahren der erzwungenen Zurückhaltung öffnen die Banken wieder die Schatullen für ihre Aktionäre. Neun der größten börsenotierten Geldhäuser des Euroraums werden Bloomberg-Berechnungen zufolge in den kommenden Monaten rund 28 Milliarden Euro ausschütten.

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© Tiberius Gracchus / stock.adobe.com

Das Volumen von Dividenden und Aktienrückkäufen dürfte damit noch höher ausfallen als am Gipfel vor der globalen Finanzkrise von 2008. Besonders großzügig zeigen sich dabei BNP Paribas und UniCredit. Die Deutsche Bank hingegen rangiert weiter unter “ferner liefen”.

Boom bei Aktienrückkäufen, aber auch fette Dividenden winken
Deutsche Bank als Schlusslicht unter den europäischen Bankriesen

Jahrelang mussten Bankaktionäre mit mageren Renditen leben. Hinzu kamen regulatorische Beschränkungen während der Pandemie. Leicht ist der Aufbau von ausschüttungsfähigem Überschusskapital immer noch nicht, da die Negativzinsen weiterhin an den Zinseinnahmen knabbern und Erträge andernorts schwer zu steigern sind.

Einmaliges Ereignis, denn das Businessumfeld für Banken bleibt schwierig
“Die Märkte wissen, dass es sich hierbei um einmalige Ereignisse handelt und dass die Banken nach wie vor mit einem sehr komplizierten Umfeld konfrontiert sind”, sagt Romain Boscher, CIO des Aktien-Bereichs bei Fidelity International. “UniCredit und BNP verteidigen ihre Aktienkurse, sie schaffen einen Boden. Es handelt sich um eine recht solide Anlagemöglichkeit, doch sie bleiben in der Defensive.”

Aktionärsrenditen
Die Kombination aus Aktienrückkäufen und Dividenden zeigt, dass die Banken den Aktionären mehr als vor der Covid 19-Krise zukommen lassen.

UniCredit hat im vergangenen Monat mit den ehrgeizigsten Plan vorgestellt
Vorstandschef Andrea Orcel verspricht, sowohl die Ausschüttungen als auch das Wachstum der Bank zu steigern. BNP Paribas wiederum will die Erlöse aus dem geplanten Verkauf einer US-Sparte zur Finanzierung von Rückkäufen, organischem Wachstum, Technologieinvestitionen und Ergänzungsakquisitionen verwenden.

Kommt da noch mehr?
Mehrere andere große europäische Banken wollen in den kommenden Monaten Investorenpräsentationen abhalten. Der Schritt von UniCredit könnte sie unter Druck setzen, ihre Ausschüttungen an die Aktionäre ebenfalls zu erhöhen. 

Deutsche Bank will heuer wieder mit Ausschüttungen beginnen
In den kommenden Jahren will das Haus fünf Milliarden Euro an die Aktionäre auszahlen. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahrs legte das größte deutsche Institut dafür 641 Millionen Euro zur Seite. Der genaue Ablauf ist allerdings nach wie vor offen.

Investoren-Updates ante portas

Mit höheren Ausschüttungsquoten rechnen die Analysten von J.P. Morgan bei Intesa Sanpaolo, ABN Amro, ING,KBC, CaixaBank und Bankinter. Die Pläne der UniCredit seien “eine Ausnahme und nicht die Norm für den Sektor zu diesem Zeitpunkt”, schrieben sie letzten Monat in einem Bericht, wie Bloomberg anmerkt. (kb)

 

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