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Europäische Institutionelle steigen bei Scope ein

Versicherungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg beteiligen sich an der europäischen Ratingagentur Scope. Große institutionelle Investoren wie HDI und Signal Iduna unterstützen die Wachstumsstrategie der Gruppe.

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Florian Schoeller, CEO und Gründer der Scope Group
© Tim Flavor / FONDS professionell

Die Scope Group, Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen aller Assetklassen, hat im Rahmen von Kapitalerhöhungen im Volumen von über 35 Millionen Euro in mehreren Tranchen große institutionelle Investoren als Aktionäre gewinnen können.

Namhaftes Aktionariat 
Mit HDI, Muttergesellschaft der Talanx, Signal Iduna sowie der SV SparkassenVersicherung zählen nunmehr drei namhafte deutsche Versicherungsgesellschaften zu den Aktionären der Scope Group. Zum Aktionärskreis gehören darüber hinaus auch institutionelle Investoren aus Österreich wie die B&C Beteiligungsmanagement aus Wien. Mit der Mobiliar aus der Schweiz und der Foyer aus Luxemburg beteiligen sich zudem Versicherungen aus weiteren Nachbarländern an Scope.

Institutionelle interessiert die Etablierung einer europäischen Ratingalternative 
„Wir verstehen uns als die Ratingagentur der institutionellen Investoren,“ so Florian Schoeller, CEO und Gründer der Scope Group. Insbesondere Versicherungsgesellschaften sähen aufgrund ihrer langfristigen Anlageorientierung in Scope einen verlässlichen Partner. Dies treibe die Entwicklung von Scope als international agierendem Full-Service-Anbieter von Ratings und Risikoanalysen weiter voran. „Das Interesse an der Etablierung einer europäischen Ratingalternative“, so Schoeller, „ist neben den Erwartungen an die Wertentwicklung von Scope die wesentliche Motivation der institutionellen Investoren für den Einstieg.“

Erhöhte Marktabdeckung angestrebt
Scope investiert derzeit intensiv in die Ausweitung der Marktabdeckung in bedeutenden europäischen Wachstumsmärkten, vorrangig in Frankreich, Spanien, Italien und Skandinavien. Bis 2021 wird im Bereich Corporates eine Marktabdeckung auf einem vergleichbaren Niveau wie dem der drei großen US-Ratingagenturen angestrebt. Darüber hinaus hat die Scope Group eine innovative digitale Plattform entwickelt, die künftig die institutionellen Investoren vernetzt und einen erleichterten Zugang zur umfassenden Risikoanalyse anbietet.

Europäischen Ratingagentur als Alternative zur US-Dominanz
Seit 2013 treibt Scope die Etablierung einer Europäischen Ratingagentur als Alternative zu den US-Agenturen voran. Mittlerweile arbeiten über 200 Mitarbeiter an sieben europäischen Standorten für die Gruppe. Zahlreiche europäische Großbanken und Industriekonzerne haben Scope bereits mit Ratings beauftragt. Dazu gehören im Bereich Corporate Ratings Daimler, Sanofi, Lufthansa und weitere DAX- und MDAX-Unternehmen, im Bereich Financial Institutions u.a. UBS, Commerzbank, Credit Foncier und die italienische CDP sowie im Bereich Structured Finance u.a. Barclays, Banco Santander und die European Investment Bank.

Keine Versicherer geratet wegen möglicher Interessenkonflikte
Um die klare Trennung zwischen Kapitalbeteiligung und Bonitätsbewertung aber auch nach außen zu bewahren, wird Scope bis auf Weiteres keine Ratings von Versicherungsgesellschaften durchführen. (kb)

 

 

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