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ETF Flow Report November 2019: Aktien-ETFs führen die Absatzliste an

Aktien-ETFs führen die Absatzliste im November also wieder an, wie die von Amundi zusammengestellten Daten zu den Nettomittelzu- und -abflüssen im globalen und europäischen ETF-Markt per Ende November 2019 zeigen. Auf Jahressicht dominieren allerdings Anleihe-ETFs.

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Hermann Pfeifer, Head of ETF, Indexing & Smart Beta Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Amundi
© Amundi

Im November hat sich der ETF-Markt global weiterhin positiv entwickelt, wobei sich das Anlegerinteresse auf Aktien-ETFs konzentrierte. Aktien-ETFs verbuchten global Zuflüsse von mehr als 50 Milliarden Euro. Wie im vergangenen Monat standen erneut ETFs auf nordamerikanische Aktien im Fokus (+21,4 Milliarden Euro) gefolgt von globalen Aktien (+8,5 Milliarden Euro), Sektor- und Smart-Beta-Strategien (+8,2 Milliarden Euro) und ETFs auf Schwellenländeraktien (+7,0 Milliarden Euro). Das zeigt die folgende Tabelle.

November 2019: ETF Flows nach Regionen und Exposures

Quelle: Amundi

Anleihe-ETFs haben ebenfalls Neugelder angezogen
Dies waren 16 Milliarden Euro. Im November hat das Anlegerinteresse von Staatsanleihen (+3,5 Milliarden Euro) auf Aggregate (+6,3 Milliarden Euro) und Unternehmensanleihen (+5,0  Milliarden Euro) gedreht.

Europa: Auch hier dominiert das Geschäft mit Aktien-ETFs 
Die Mittelzuflüsse haben sich in Europa ebenfalls positiv entwickelt. Anders als im ETF-Gesamtmarkt standen in Europa globale Aktien-ETFs im Anlegerfokus (+2,7 Milliarden Euro), gefolgt von ETFs auf Aktien aus Schwellenländern (+2,0 Milliarden Euro). Anders als im Oktober waren auch ETFs auf Nordamerika-Aktien gesucht (+2,0 Milliarden Euro). Die Nachfrage nach ESG-Aktien-ETFs hat sich mit einem Plus von 1,3 Milliarden Euro verstetigt.
Die Zuflüsse in Smart-Beta-ETFs sind im Vergleich zum Vormonat gestiegen (+1,7 Milliarden  Euro), wobei sich das Interesse auf die Anlagefaktoren Value (+1,2 Milliarden Euro) und Size (+671 Millionen Euro) konzentrierte. 

Abflüsse bei MinVol-Strategien
ETFs auf Minimum Volatility-Strategien mussten hingegen Rückflüsse (-834 Millionen Euro) verbuchen. Bei den Sektoren dominierten weiterhin Immobilien (+223 Millionen Euro, während nichtzyklische Konsumgüter Abflüsse hinnehmen mussten (-111 Millionen Euro).

Anleihe-ETFs gewinnen drei Milliarden Euro hinzu
Das Interesse an Anleihe-ETFs war in Europa weiterhin groß. Wie auch auf globaler Ebene waren ETFs auf Unternehmensanleihen besonders gesucht (+2,2 Milliarden Euro). Die Nachfrage konzentrierte sich vor allem auf Anleihen der Eurozone (+1,6 Milliarden Euro), gefolgt von US-High-Yield-Anleihen (+300 Millionen Euro). ETFs auf Staatsanleihen verzeichneten ebenfalls Mittelzuflüsse (+815 Millionen Euro). Im November drehte das Interesse hin zu Schwellenländer-Papieren (+eine Milliarde Euro). Gefragt waren zudem ETFs auf kurzlaufende US-Anleihen (+228 Millionen Euro). Die Mittelzuflüsse in ESG-Bond-ETFs beliefen sich auf +328 Millionen Euro. (kb)

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