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Esty Dwek, Natixis IM: Weiterhin riskante Positionen halten

Die Investmentstrategin von Natixis Investment Managers empfiehlt Investoren, weiterhin Risikoassets zu halten, denn eine Rezession droht bis auf Weiteres nicht.

Esty Dwek, Senior Investment Strategist bei Natixis Investment Managers
Esty Dwek, Senior Investment Strategist bei Natixis Investment Managers
© Natixis Investment Managers

Laut Einschätzung von Esty Dwek, Senior Investment Strategist bei Natixis Investment Managers, steht eine Rezession nicht unmittelbar bevor.  Zwar habe das globale Wachstum seinen Höhepunkt überschritten, aber für einen Ausstieg aus Risikoaktiva sei es zu früh.

Immerhin haben sich die Befürchtungen hinsichtlich einer globalen Abschwächung angesichts der laufenden Handelsgespräche zwischen den USA und China und einer zurückhaltenderen Fed gelockert. Dwek sei weiterhin der Ansicht, dass die Fundamentaldaten in Ordnung sind: US-Indikatoren wie der ISM-Einkaufsmanagerindex erholten sich im letzten Monat, und der Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Das chinesische Wachstum verlangsamt sich, aber Dwek wartet, dass die politischen Entscheidungsträger die Verlangsamung mit gezielten Stimuli bewältigen.

Fragiler Risikoappetit
Seit Beginn  des Jahres habe Dwek zufolge der Risikoappetit der Anleger wieder zugenommen; er bleibe aber angesichts der anhaltenden politischen Unsicherheiten fragil. Die Erwartungen für das Gewinn­wachstum seien insbesondere in den USA deutlich gesunken, was sich jedoch bereits in den Märkten widerspiegelt. "Wir gehen davon aus, dass die Risikoaktiva in den kommenden Monaten weiter ansteigen werden - wenn auch nicht im Januar-Tempo", prognostiziert die Natixis-Strategin.

USA werden weiterhin die Nase vorne haben
Sie glaubt weiterhin, dass die US-Aktienmärkte mittelfristig eine Outperformance erzielen werden, da die europäischen Märkte feststecken zwischen Politik (Brexit, Italien, Frankreich) und nachlassendem Wachstum (Deutschland, Frankreich, Italien). "Doch wir halten die Abwärtsgefahr bei den europäischen Vermögenswerten für begrenzter. Wir haben trotz dieser enttäuschenden Nachrichten eine Erholung der Märkte gesehen; das ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass sich die europäischen Märkte kurzfristig gut entwickeln können."

Insgesamt sei es jedoch unwahrscheinlich, dass die Komplexität des Anlageumfelds, in dem wir uns bewegen, nachlässt. Dies impliziere laut Dwek, dass Absolute Return und andere flexiblere Strategien, die die Portfolios diversifizieren können, nach wie vor willkommene Ergänzungen sind. (aa)

 


Veranstaltungshinweis: 
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