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ESG & China: Demokratie-Babyschritte über den Aktienmarkt

Mitbestimmung ist in der Volksrepublik China – euphemistisch ausgedrückt – schwierig. Der um sich greifende Trend zu ESG öffnet aber ein Hintertürchen über die Finanzmärkte. Wie sich die Impact-Strategie des Engagements im Detail entwickelt, hat Fidelity im Rahmen einer brandneuen Studie erfasst.

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Ein ganz klein wenig Mitbestimmung in China? Möglich gemacht wird das durch den ESG-Trend an den Finanzmärkten.
© Vector Mine / stock.adobe.com

In China wird mit der allmählichen Öffnung des Aktienmarktes für ausländische Anleger eine aktive Interessenwahrnehmung, Stichwort Stewardship, "immer wichtiger", wie es in einer aktuellen Studie von Fidelity heißt. Da rund um den Globus Anleger zunehmend in chinesische A-Aktien investieren, gewinnen ein aktuelles und fundiertes Wissen über das Abstimmungsverhalten und ein aktiver Dialog über Chinas Onshore-Märkte an Bedeutung, wie es in ersten Stewardship-Bericht Fidelity International hat zu China heißt, der wiederum auf einer Untersuchung basiert, die ZD Proxy im Auftrag des Asset Managers durchgeführt hat.

Aktiv und Impact
Demnach würden Anleger die aktive Interessenwahrnehmung "über eine Stimmabgabe und den Dialog mit Unternehmen ernster nehmen. Dies trägt zu einer solideren Grundlage für nachhaltiges Investieren bei und motiviert Unternehmen zu positiven Veränderungen", wie die in einer Einschätzung des Fonds-Hauses lautet – ein klassische Impact-Strategie, also.


Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC)  hebt Institutional Money den Money for Change (M4C)-Award aus der Taufe.

Die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern von UNGC, Ban Ki-moon Centre, Impact Hub Vienna, Toniic, PRI und den Partnerinitiatoren Mercer sowie Institutional Money suchen Asset Owner, Corporates, Enterpreneurs und Kooperationen, die im Bereich Impact-Ökonomie herausragendes leisten. Die Gewinner des-, und Teilnehmer am Award erhalten die einmalige Möglichkeit ihre Impact-Aktivitäten vor einem breiten Publikum an potentiellen Investoren, Partnern oder Kunden bekannt zu machen.

Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Nehmen Sie teil. Am besten genau: Jetzt ...

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Stetiger Prozess
Aus der Studie geht hervor, dass die Teilnahme an Aktionärsabstimmungen auf Chinas Festlandmärkten langsam, aber stetig steigt. Mehrheitsbeteiligungen ausgenommen, ist die Stimmbeteiligung im Schnitt von 25,5 Prozent im Jahr 2017 leicht auf 26,2 Prozent der Minderheitsanteile im vergangenen Jahr gestiegen. Deutlicher fiel der Anstieg bei Unternehmen ohne Mehrheitsaktionär aus. Hier erhöhte sich die durchschnittliche Stimmbeteiligungsquote von 33,1 Prozent auf 36,5 Prozent im gleichen Zeitraum.

Eine Frage der Streitbarkeit
Wie streitbar sich Investoren aber bei diesen Abstimmungen wirklich zeigen und in welchen chinesischen Aktiensegmenten dieser Trend zu beobachten ist, können Sie den Charts, entnehmen, die wir in der Bildgalerie oben für Sie zusammengefasst haben. Bitte entweder in die Galerie oder einfach hier klicken.(hw)

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