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Dorval AM: Erreicht die globale Wirtschaft eine Talsohle?

François-Xavier Chauchat, Mitglied des Investmentkommittees des zu Natixis Investment Managers gehörenden Investmenthauses Dorval Asset Management, geht davon aus, dass sich die Wirtschaft bald wieder erholt und empfiehlt japanische Aktien.

François-Xavier Chauchat, Dorval Asset Management
François-Xavier Chauchat, Dorval Asset Management
© Dorval Asset Management

Die von US-Präsident Trump vom Zaun gebrochenen, internationalen Handelsstreits haben der Weltwirtschaft zuletzt einen Dämpfer verpasst – und dabei insbesondere Nationen mit einer starken Industrie wie Deutschland und Japan empfindlich getroffen. Nun, nach 15 Monaten des verlangsamten Wachstums, hat die globale Industrie ihre Talsohle bald erreicht und könnte schon bald eine nachhaltige Erholung beginnen. Das ist die These von François-Xavier Chauchat, Mitglied des Investmentkommittees des zu Natixis Investment Managers gehörenden Investmenthauses Dorval Asset Management.

Chauchat sieht dafür mehrere Gründe:

  • China setzt die Wachstumsstimuli für die heimische Wirtschaft fort
  • Die Bereinigung der Lagerhaltung im Automobil- und Halbleitersektor ist weitfortgeschritten
  • Die weiterhin expansive Geldpolitik der wichtigen Notenbanken und eine vielerorts lockerere Haushaltspolitik stützen die wirtschaftliche Entwicklung
  • Die Reallöhne in den meisten entwickelten Ländern steigen

Gute Chance auf Erholung
Sofern die Handelsstreitigkeiten nicht erneut eskalieren und die Brexit-Verhandlungen keine größeren negativen Überraschungen mit sich bringen, seien die Chancen für eine Erholung nach Einschätzung Chauchats gut. Positiv wirke sich dabei aus, dass die wichtigen Zentralbanken ihren Kurs für die nächsten Monate klar abgesteckt haben, sodass die Märkte damit wieder stärker auf konjunkturelle Faktoren als auf die Notenbanken schauen.

Zyklische Aktien und Japan am aussichtsreichsten
Profitieren dürften im Zuge der erwarteten Erholung besonders die konjunktursensitiven Werte, die sogenannten Zykliker. Die größten Chancen macht Chauchat in Japan aus. Durch die erhebliche Bedeutung der Industrie für Japan habe die Verunsicherung der Investoren dort für besonders hohe Bewertungsabschläge gesorgt. Der japanische Aktienmarkt weise aktuell von allen entwickelten Ländern das niedrigste Kurs-Gewinn-Verhältnis auf. Es liegt bei 12, während Europa auf 15 kommt und die USA auf einen Wert von 17 – dementsprechend hoch wäre im Falle einer Erholung das Aufholpotenzial in Japan. (aa)

 

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