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Erneuerbare Energien sind als Assetklasse bei Institutionellen gefragt

Der Anlageberater re:cap verfügt über eine gut gefüllte Projektpipeline, wobei der Schwerpunkt der Investitionen auf Deutschland liegt, aber auch attraktive Windstandorte in Frankreich und Finnland stehen im Fokus.

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Thomas Seibel, re:cap global investors ag
© re:cap

Investments in Erneuerbare Energien rücken bei institutionellen Investoren auch wegen des anhaltenden Finanzmarktumfeldes verstärkt in den Fokus. Das belegen die neuesten Zahlen der Solar- und Windfonds des luxemburgischen Spezialfonds FP Lux Investments: Im ersten Halbjahr 2016 stieg das zugesagte Eigenkapitalvolumen auf mehr als 270 Millionen Euro.

Gut gefüllte Produktipeline
„Die aktuelle Pipeline bestehend aus über 200 Megawatt beinhaltet weiterhin zum Großteil deutsche Windparks, aber aktuell prüfen wir auch Projekte in Ländern wie Frankreich oder Finnland, da diese neben attraktiven Windstandorten auch sichere langfristige Vergütungssysteme besitzen und einen wichtigen Beitrag zur Diversifikation des europäischen Portfolios liefern“, erläutert Thomas Seibel vom international tätigen Anlageberater re:cap global investors ag. Mit aktuell 85 Prozent bleibt Deutschland der Schwerpunkt als Investitionsstandort. Die Anlagerichtlinien sehen vor, dass der Fonds mindestens 50 Prozent seiner Gelder in deutsche Onshore-Windprojekte investiert.

RWE und re:cap weihen Windpark in Sandbostel ein
Mithilfe des hervorragenden Track Records des Wind Infrastructure I prüft die re:cap kontinuierlich verschiedene Marktzugänge zu neuen Projekten. Neben Kooperationen mit klassischen Projektentwicklern werden auch Windparks von mittleren und großen Energieversorgern gekauft, wie zum Beispiel beim Kauf des niedersächsischen Windparks Sandbostel von RWE. Am Samstag weihten beiden Unternehmen den Windpark offiziell ein. „Seit einem Jahr erzeugen die fünf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11,8 Megawatt ausreichend grünen Strom, um jährlich rechnerisch bis zu 6.000 Haushalte klimafreundlich zu versorgen. So leistet der Windpark Sandbostel einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Das wollen wir feiern“, erklärte Seibel den mehr als 250 Bürgern bei der offiziellen Einweihung vor Ort. 

Die re:cap hatte die Kaufverhandlungen zwischen der luxemburgischen Fondsgesellschaft und RWE betreut und unterstützt seither beim Betrieb der Anlagen im Asset Management. Die RWE übernahm die technische Betriebsführung des Windparks. (kb)

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