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Erneuerbare-Energie-Infrastruktur in Insti-Portfolios fast verdoppelt

Eine von dem auf alternative Anlagen spezialisierten Investment Manager Aquila Capital in Auftrag gegebene neue Studie zeigt, dass der durchschnittliche Portfolioanteil Erneuerbarer-Energie-Infrastruktur bei Institutionellen von 2,0 Prozent im Jahr 2016 auf aktuell 3,6 Prozent gestiegen ist.

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Susanne Wermter, Head of Investment Management Energy & Infrastructure EMEA bei Aquila Capital
© Aquila Capital

Mehr als jeder neunte (zwölf Prozent) der befragten institutionellen Anleger weltweit hält mittlerweile zwischen zehn und 15 Prozent seiner Assets im Bereich Erneuerbare Energien.

Steigenden Allokationen von Erneuerbaren Energien
Diese spiegeln die positive Haltung institutioneller Investoren zu dieser Anlageklasse wider: Drei Viertel der Anleger geben an, dass sie die Perspektive von Erneuerbarer-Energie-Infrastruktur positiv bewerten, was einem Anstieg von neun Prozentpunkten gegenüber 2016 (66 Prozent) entspricht. Bis 2021 erwarten die Investoren dabei den stärksten Anstieg der Allokation Erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung aus Offshore-Windenergie, Solarthermie sowie Onshore-Windenergie.

Wichtigsten Gründe für Investitionen in Erneuerbare Energien....
Der maßgebliche Faktor ist demnach für die Mehrheit (55 Prozent) der Investoren der langfristig positive und stabile Cashflow, gefolgt von der Möglichkeit geografischer Diversifikation und geringer Korrelation zu anderen Anlageklassen (je 35 Prozent), Inflationsabsicherung (33 Prozent) sowie der Einhaltung ethischer Standards (30 Prozent). 


Veranstaltungshinweis: Zum Thema "Erneuerbare Energien" gibt es am 12. Institutional Money Kongress (26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress  Center) mehrere Workshops. Nähere Informationen zum Kongress-Programm finden Sie HIER.

Da die Anmeldefrist am 21. Februar 2019 endet, sollten Sie sich rasch zu diesem Kongress anmelden und sich noch rechtzeitig ihren persönlichen Sitzplatz sichern!


.... und Herausforderungen
Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten bezeichnen regulatorische Risiken als die größte Herausforderung, die ihre Entscheidung für Investitionen in Erneuerbare-Energie-Infrastruktur beeinflusst. Weitere Herausforderungen, die von einer deutlich geringeren Anzahl von Investoren (37 Prozent) genannt werden, sind politische Risiken, das Auslaufen staatlicher Subventionen und die Entwicklung der Strompreise.

Trendfortsetzung ist zu erwarten
„Investoren haben in den letzten Jahren ihren Portfolioanteil an Erneuerbarer-Energie-Infrastruktur stetig erhöht. Angesichts der positiven Einschätzung in unserer Umfrage, gehen wir davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Im Kontext wachsender Befürchtungen einer globalen Finanzmarktkorrektur bleiben Investitionen in Erneuerbare Energien, bei denen Anleger auf mehr als nur ethische Motive setzen, weiter überaus attraktiv“, kommentiert Susanne Wermter, Head of Investment Management Energy & Infrastructure EMEA, Aquila Capital.

Neue Investitionsmöglichkeit in drei wichtige Teilsektoren der Energiewende 
„Mit Blick auf die Zukunft ergeben sich stetig neue Investitionsmöglichkeiten, da Europa seine Energiewende von fossilen Brennstoffen hin zu Erneuerbaren Energien vorantreibt. Im April vergangenen Jahres haben wir unsere Energiewende-Fondsstrategie (ETIF) gelauncht. Sie folgt diesem Trend, indem sie in die drei wichtigsten Teilsektoren der Energiewende investiert: Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieübertragung", so Wermter. (kb)

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