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Emerging Markets: kein Ertrag ohne Risiko

Aktien aus Schwellenländern sind volatiler als Aktien aus entwickelten Märkten. Dies ist weniger auf die Volatilität der lokalen Aktienmärkte zurückzuführen als vielmehr auf die starke positive Korrelation zwischen den Aktienmärkten der Schwellenländer und den Bewegungen ihrer Währungen, weiß GMO.

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Ben Inker, Leiter des GMO Asset Allocation Teams
© GMO

Das Frühjahr 2018 war ein klassisches Beispiel dafür, als die Stärke des US-Dollars eine deutliche Schwäche in den Emerging Markets auslöste. Die Schwellenländer weisen eine gewisse Dynamik auf, so dass es nicht verwunderlich wäre, wenn die Schwäche noch ein weiteres Quartal anhalten würde, auch wenn nach den Transaktionskosten der Momentum-Effekt wahrscheinlich nicht spürbar ist.

Emerging Markets Value-Aktien sind die attraktivste Asetklasse 
"Die Analysen der zugrunde liegenden Fundamentaldaten für die Schwellenländer stimmt uns zuversichtlich, dass die Annahmen hinter unseren Prognosen solide sind und Value-Aktien aus Schwellenmärkten momentan die mit Abstand attraktivste Anlageklasse darstellen", schreibt Ben Inker, Leiter des GMO Asset Allocation Teams im aktuellen Quartalsbericht des Bostoner Vermögensverwalters GMO. "Auf längere Sicht glauben wir, dass die Bewertung die Renditen für die Schwellenländer viel besser vorhersagt als das Momentum."

An der relativen Attraktivität ändert auch der Handleskrieg nichts
Das proprietäre GMO-Modell klammert allfällige Effekte eines Handelskrieges aus, die wahrscheinlich für die Emerging Markets negativ ausfallen würden. Allerdings dürften Anlagen in den USA mindestens ebenso negativ von einem Handelskrieg betroffen sein, schreibt Inker. Dies dürfte daher an der relativen Attraktivität der Schwellenmärkte in einem globalen Portfolio kaum etwas ändern. (kb)

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