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EM-Corporate Bonds: MainFirst erwartet gute Renditen, rät zum Einstieg

Die Fundamentaldaten sind weiterhin positiv, und die Bewertungen vieler Emerging Market-(EM)-Unternehmensanleihen derzeit günstig. Zudem ist deren Risiko-Rendite-Profil attraktiv.

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© egor / stock.adobe.com

Unternehmensanleihen aus Schwellenländern sollten in den kommenden Jahren solide Renditen erzielen. Davon ist Thomas Rutz (Bild links), Schwellenländer-Experte bei MainFirst überzeugt. „Die Fundamentaldaten von EM-Unternehmen sind nach wie vor stark, und sie haben mehr Handlungsspielraum als Unternehmen in entwickelten Ländern“, sagt Rutz.

Aus seiner Sicht sind viele Unternehmensanleihen aus Schwellenländern derzeit sehr attraktiv. Die Anleihen im J.P. Morgan Corporate Emerging Market Bond Index (CEMBI) zum Beispiel hätten ein identisches Risiko-Rendite-Profil wie US-High Yields und Euro-High Yields. Zudem hätten viele EM-Unternehmen noch Aufwärtspotenzial, da sie derzeit viel weniger ausgelastet seien. Denn im Gegensatz zu den Industrieländern sind die Schwellenländer noch frühzyklisch oder höchstens in der Mitte des Zyklus. Hier besteht daher noch viel Potential.

Pluspunkte der Schwellenländer
Schon rückblickend hätten Emerging Markets-Assets in Relation zu vergleichbaren Anlagen in den entwickelten Märkten deutlich bessere risikoadjustierte Renditen erzielt. So hätten CEMBI High Yields aktienähnliche Renditen erzielt, während ihre Volatilität nur ein Drittel so hoch war. Entsprechend habe ein vergleichbares Portfolio ohne Schwellenländerpositionen schwächer performt als eines mit. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren laut Rutz, der bei MainFirst den MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fund Balanced sowie den MainFirst Emerging Markets Credit Opportunities Fund managt, fortsetzen. „Die EM- und Grenzmärkte sind sehr heterogen. Auch wenn einige unter Druck geraten sind, hat sich die Mehrheit der Schwellenländer als ziemlich widerstandsfähig erwiesen“, sagt Rutz. Viele von ihnen böten nun attraktive Einstiegsmöglichkeiten: „Seit Dezember 2016 war der High Yield Markt nicht mehr so günstig wie jetzt.“

EM-Ausfallraten gegenüber ihrem Höchststand vom November 2016 deutlich gesunken
"Das ist ein Anzeichen dafür, dass wir in einen neuen Kreditzyklus eintreten", meint Rutz. Die Bilanz vieler Unternehmen verbessere sich. Der globale Wachstumstrend stütze das Gewinnwachstum der Unternehmen und führe zu einem höheren Cash-Bestand sowie einer geringeren Verschuldung. Zudem seien die Rohstoffmärkte ausgeglichen, weshalb Rutz davon ausgeht, dass sich der Rohstoffzyklus auch fortsetzten und Schwellenländern weiteren Auftrieb geben werde.

Einfluss des US-Dollars ist begrenzt
Rutz hält den Einfluss des US-Dollars bei Investments in Unternehmensanleihen aus Schwellenländern für begrenzt. Zwar bleibe die Entwicklung der US-Währung ein wesentlicher Faktor für die Performance von Investments in den Emerging Markets. „Viele EM-Unternehmen sichern ihre Währungsrisiken allerdings ab oder erhalten sogar Cashflows in US-Dollar, so dass sich die Stärke des Dollars nur begrenzt auf die Bilanz von solchen Unternehmen in Schwellenländern auswirkt oder sogar einen positiven Effekt hat“, so Rutz.

Emerging Markets-Währungen haben heuer im Schnitt rund 14 Prozent verloren
Sie befänden sich derzeit auf dem Niveau von Anfang 2016. Angesichts der positiven Fundamentaldaten und der breiteren realen Zinsen in den Emerging Markets im Vergleich zu Industrieländern rechnet Rutz allerdings mit einem erneuten Anstieg des Niveaus und auch damit, dass der US-Dollar nicht mehr wirklich stärker werden wird. 

Schwellenländer sind heute der diversifizierteste Anleihenmarkt
In den vier wichtigsten EM-Benchmarkindizes für festverzinsliche Wertpapiere sind bereits mehr als 150 Einzelmärkte enthalten. Hier besteht noch viel Potential nach oben. Im Vergleich dazu gibt es in den Industrieländern maximal 144 Einzelmärkte. Mit anderen Worten: Die Schwellenländer-Märkte sind bereits die vielfältigste festverzinsliche Anlageklasse der Welt. „Die Diversifikation wird in Zukunft noch weiter zunehmen, und auch das Wachstumspotential ist deutlich schneller als in entwickelten Ländern. Gewusst wie, finden sich hier immer wieder attraktive Anlagemöglichkeiten,“ so Rutz. (kb)

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