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Elon Musk versus Twitter: Das ist Brutalität!

Elon Musk hat die jüngsten Anschuldigungen eines Twitter-Whistleblowers als neuen Grund angeführt, die 44 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme der Social-Media-Plattform zu beenden.

FMA warnt vor dubiosen Anbietern
Wenn es um Milliarden-Deals geht, werden die Samthandschuhe aus- und die Boxhandschuhe angezogen.
© Coloures-Pic / stock.adobe.com

Der ehemalige Sicherheitschef von Twitter sieht erhebliche Mängel bei der Verarbeitung von Nutzerdaten beim Unternehmen. Peiter Zatko kritisiert unter anderem, dass Manager Informationen über Datenschutzverletzungen und mangelnden Schutz der Nutzerdaten zurückhielten. Twitter habe zudem veraltete Software genutzt. 

Zatkos Aussage von beiden Seiten gewünscht
In einem am Dienstag eingereichten Schriftsatz führten die Anwälte von Musk Zatkos Vorwürfe als Begründung dafür an, dass Twitter gegen die Bedingungen der Fusionsvereinbarung verstoßen habe. Dabei verwiesen sie auf unter anderem auf “ungeheuerliche Mängel” bei der Verteidigung der Plattform gegen Hacker sowie auf Datenschutzprobleme.

Die Twitter-Anwälte erklärten, das Szenario einer Annullierung der Übernahmevereinbarung sei “ungültig und unrechtmäßig”. Die Twitter-Aktien fielen am Dienstag im vorbörslichen Handel um 1,3 Prozent auf 39,50 US-Dollar. Damit notierten sie deutlich unter den von Musk gebotenen 54,20 US-Dollar.

Musk versucht seit Monaten, sich der Übernahme von Twitter zu entziehen
Zunächst warf er dem Unternehmen vor, die Nutzerzahlen würden durch Millionen von Roboterkonten aufgebläht. Unlängst verlagerte das Anwaltsteam des Multimilliardärs seinen Fokus auf Zatko, der Anfang des Jahres von Twitter entlassen wurde.

Anwälte sowohl von Musk als auch von Twitter haben Zatko vorladen lassen. Er wirft dem Twitter-Management vor, nicht zu wissen beziehungsweise sich nicht darum zu scheren, wie viele Konten Spam- oder Roboterkonten sind.

Wieviel Prozent der Twitter-Accounts sind Spam oder Bots?
Twitter behauptet, dass weniger als fünf Prozent der Konten auf Nutzer entfielen, die Spam-Nachrichten verbreiten oder auf algorithmenbasierten Bots beruhten. Das Unternehmen will Musk gerichtlich zwingen, seine geplante Übernahme abzuschließen - und hat im Juli Klage eingereicht. Der Prozess im US-Bundesstaat Delaware soll am 17. Oktober beginnen. (kb)

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