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DZ-Prognose: Notenbanken knicken ein

Lange hatte vor allem die EZB gefordert, die Politik müsste das von der Geldpolitik verschaffte Zeitfenster zur Umsetzung tiefgreifender Reformen nützen. Unter der Führung der US-Notenbank Federal Reserve, dürfte es laut DZ Bank aber noch im Juli zu einem Kniefall der Währungshüter kommen.

lagarde draghi
Auf europäischer Seite sieht die DZ Bank gegenüber ihrer letzten Zinsprognose "keinen Anpassungsbedarf. Aller Voraussicht nach werden die EZB-Vertreter unter Führung von Noch-EZB-Präsident Mario Draghi (im Bild mit seiner nominierten Nachfolgerin Christine Lagarde) zur Juli-Ratssitzung eine Senkung des Einlagesatzes auf minus 0,50 Prozent beschließen. Die Notenbank-Oberen müssen sich zudem darum bemühen, die Marktfantasie über eine Wiederbelebung des Anleiheankaufprogramms aufrechtzuerhalten. Gelingt dies nicht, wären steigende Kapitalmarktrenditen und höhere Risikoaufschläge die Folge."

Draghi dürfte zur nächsten Ratssitzung "daher wohl hervorheben, dass die EZB alle notwendigen Vorbereitungen (Limitanpassungen) treffen werde, um im Falle eines Falles handlungsfähig zu sein. Die Währungshüter dürften aber wohl die Hoffnung hegen, dass sich die konjunkturellen Risiken in der zweiten Jahreshälfte zurückbilden und neue Anleihekäufe damit letztlich nicht notwendig sind", so Christian Reicherter weiterer
© Andreas Arnold / Bloomberg

Derzeit verdichten sich die Hinweise, dass die US-Notenbank bereits Ende Juli die Zinszügel lockern könnte, schreibt DZ Bank-Analyst Christian Reicherter in seiner jüngsten Prognose zum Rentenmarkt in den USA und Europa. "Fed-Chef Powell war bei seiner jüngsten Anhörung vor dem US-Kongress nicht darum bemüht, diesbezügliche Marktspekulationen zu dämpfen. Vor diesem Hintergrund adjustieren wir unseren bisherigen Leitzinsausblick. Zwar besteht angesichts der äußerst niedrigen Arbeitslosenquote und der weitestgehend unauffälligen Inflationsentwicklung kein zwingender Handlungsbedarf, dennoch scheinen sich die Währungshüter zum Handeln genötigt."

Neben den bestehenden Unsicherheiten für den Konjunkturausblick, wie den US-Handelsstreitigkeiten und dem Konflikt mit dem Iran, "dürfte wachsender politischer Druck vonseiten des US-Präsidenten hierbei eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Letztlich werden die Notenbank-Oberen dem Drängen des Marktes und der Politik wohl nachgeben und zur Juli-Sitzung eine Art „Sicherheitsschritt“ vollziehen", so der DZ-Analyst weiter.

Welche Prognosen vor diesem Hintergrund au 12-Monats-Sicht für Europa, deutsche Bunds und die wichtisten Rentenmärkte der Welt bestehen, haben wir in der oben angeführten Bildgalerie zusammengefasst – am besten hier, oder ins oben angeführte Bild klicken. (hw)

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