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DWS-Veteran Klaus Kaldemorgen noch nicht von Aktienerholung überzeugt

Trotz des 3,6-prozentigen Rückgangs seit dem Juli-Hoch sollte man noch nicht versucht sein, sofort den Kaufknopf an den europäischen Aktienmärkten zu drücken, meint das DWS-Urgestein.

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Klaus Kaldemorgen bleibt bis auf weiteres vorsichtig positioniert.
© DWS

Die Größe des Abverkaufs im August allein ist vielleicht noch nicht Grund genug, einen mutigeren Standpunkt in Sachen Risiko einzunehmen, da weiterhin dunkle Wolken am Himmel drohen, sagte DWS-Portfoliomanager Klaus Kaldemorgen in einem Interview, aus dem Bloomberg News zitiert. Während die aktuellen Indexstände eine Chance für kurzfristige taktische Positionen bieten können, bleibt der DWS-Veteran zunächst an der Seitenlinie.

Erholung möglich
"Die Märkte sind teilweise etwas in einen Panik-Modus geraten. Wir erwarten, dass hier wieder ein Stück Normalität einkehren wird und sich die Märkte erholen können", sagte Kaldemorgen, dessen Karriere bei der DWS bis 1982 zurückreicht. Die Krise in der Türkei habe zwar den Kursrutsch ausgelöst, die zugrunde liegende Probleme bleiben aber die gleichen: Handelsspannungen, Zölle und Sanktionen, die die Weltwirtschaft zu bremsen drohen. Der Preisverfall bei Rohstoffen ist deshalb nur folgerichtig, sagte er.

September/ Oktober könnte es noch einmal bergab gehen
"Sollten die Wirtschaftsdaten nicht so positiv wie erwartet ausfallen, könnten im September oder Oktober die Märkte nochmal allergisch reagieren", sagte der Fondsmanager.

Ein Drittel Cash auf der Seite im Kaldemorgen-Fonds
In seinem 6,5-Milliarden-Euro-Fonds hält Kaldemorgen nur etwa ein Drittel in Aktien, ein weiteres Drittel in der Kasse und der Rest in festverzinslichen Wertpapieren und Gold. 

Kaldemorgen empfiehlt zudem, Emerging-Markets-Aktien zu vermeiden
Anzeichen für eine Stabilisierung wären niedrigere Renditen bei kurz laufenden türkischen US-Dollar-Anleihen, die derzeit bei 9 Prozent liegen. Eine Abschwächung des Dollars könnte auf eine nachlassende Nachfrage nach Safe-Heaven-Anlagen hindeuten, sagte der Fondsmanager. (kb)

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