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DWS soll einen Verkauf der Fondsplattform IKS planen

Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank prüft unterrichteten Kreisen zufolge einen Verkauf der Investmentfondsplattform IKS. Dies ist unso interessanter, als man erst vor wenig mehr als zwei Jahren diese als wichtiges Wachstumsfeld bezeichnet hatte.

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© marklt / Fotolia

Die DWS-Group, die sich mehrheitich im Besitz der größten deutschen Bank befindet, erwäge die Veräußerung eines Teils oder des gesamten IKS-Geschäfts, wie Informanten Bloomberg gegenüber berichteten. Es sei noch keinen formeller Verkaufsprozess eingeleitet worden, hieß es weiter.

Ein Vertreter der DWS sagte, dass sie ihre Strategie im Rahmen der Konsolidierung in der Vermögensverwaltungsbranche kontinuierlich überprüfe. “Im Rahmen dieser laufenden Bewertung werden wir strategische Optionen für unsere Fondsverwaltungs-Plattform abwägen”, sagten sie.

Plattformen wie IKS bieten Anlegern in der Regel Zugang zu einer Reihe von Anlageprodukten aus einer Hand einschließlich börsengehandelter Fonds. IKS betreue rund zwei Millionen Kunden mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 100 Milliarden Euro, sagte einer der Informanten.

Im Frühjahr 2018 hatte die DWS Group bekannt gegeben, dass sie ihre digitalen Fondsverwaltungsgeschäfte unter die Marke IKS bringe. Damit wolle sie Chancen auf dem Robo-Advisory-Markt nutzen, der die Art und Weise verändert, wie insbesondere Privatanleger Portfolios in Europa aufbauen. Die DWS Group ist mit ihrer Sparte Xtrackers einer der größten ETF-Anbieter in der Region. (kb)

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