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DWS-Profi Kaldemorgen sieht kaum Investmentchancen

Die Kapitalmärkte werden von sinkenden Wachstumsraten geprägt: Viele namhafte Institute haben ihre Prognose zuletzt gesenkt. Für Investoren wird es zunehmend schwieriger, Chancen zu entdecken, sagt DWS-Anlagestratege Klaus Kaldemorgen.

DWS-Topmanager Klaus Kaldemorgen
DWS-Topmanager Klaus Kaldemorgen
© DWS

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft jüngst drastisch gesenkt. Auch DWS-Anlagestratege Klaus Kaldemorgen beobachtet schon länger, dass sich das globale Konjunkturplus abschwächt. "Dieser Trend wird sich wohl so fortsetzen", sagt er in einem Interview, das die Fondsgesellschaft auf ihrer Webseite veröffentlicht hat.

Diese Entwicklung müsse nicht unbedingt in einer Rezession münden. Sie präge jedoch zunehmend das Umfeld für Renditesucher, sagt der Investmentprofi: "Die Geldpolitik ist zwar weiterhin sehr locker, aber davon ist bereits vieles verfrühstückt. Derzeit fahren wir sehr auf Sicht." Kaldemorgen ist leidenschaftlicher Biker – er kennt sich aus mit Kurven, Bergen und Tälern. Im Fondsmanagement bevorzugt der Anlageprofi aber die Gerade: "Der Anleger soll sich während der Fahrt möglichst wenig Sorgen machen", sagt er.

Sichere Anleihen sind attraktiv
Früher waren Anleihen darum für ihn das Mittel der Wahl. In Zeiten von Niedrigzinsen sei ihm die Asset-Klasse allerdings in gewisser Weise abhandengekommen: "Bei vielen Unternehmensanleihen sehe ich derzeit tatsächlich nicht, dass sie im Vergleich zu Aktien einen Mehrwert liefern", sagt der Anlageprofi. Staatsanleihen aus sicheren Ländern könnten allerdings noch immer einen Beitrag erwirtschaften, schon allein "weil genau sie gefragt sind, wenn die Unruhe steigt." (fp)

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