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Dunkle Wolken über Europas Fondslandschaft

Der September verlief miserabel: Europäische Fonds verzeichneten das schlechteste Monatsergebnis seit März 2020. Für Aktienfonds war das dritte Quartal gar das schlechteste seit dem vierten Quartal 2011. Assets flossen in deutlichem Umfang ab.

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© helmutvogler / stock.adobe.com

In seinem Bericht zu den Kapitalströmen europäischer Fonds (Morningstar Direct Asset Flows Commentary: Europe) im September 2022 musste Morningstar vor allem negative Nachrichten vermelden. Langfristige Fonds mit Sitz in Europa litten unter Nettomittelabflüssen in Höhe von 66 Milliarden Euro und erzielten damit das schlechteste Monatsergebnis seit März 2020. Aktien- und Rentenfonds waren etwa gleichermaßen betroffen. Keine nennenswerten Unterschiede gab es zudem zwischen aktiven und passiven Aktienstrategien, beide verloren Investorengelder in vergleichbarer Höhe. Lediglich passive Rentenfonds konnten sich im positiven Bereich halten.

Aktienfonds mit deutlichen Verlusten an Assets
Alles in allem fiel das Vermögen langfristiger Fonds mit Sitz in Europa von 10,960 Billionen Euro Ende August 2022 auf 10,272 Billionen Euro Ende September. Für Aktienfonds sah die Lage besonders dramatisch aus, weil für sie das Ende September zu Ende gehende dritte Quartal 2022 zugleich das schlechteste Ergebnis seit dem vierten Quartal 2011 brachte – mit einer negativen organischen Wachstumsrate von 1,12 Prozent.

Signifikante Unterschiede zwischen Artikel 8 und 9-Fonds
Langfristige, als Artikel 8 klassifizierte Fonds verbuchten Nettomittelabflüsse in Höhe von 25 Milliarden Euro, Artikel 9-Produkte konnten im September dagegen Zuflüsse von 5,5 Milliarden Euro vermelden. Das ergab für Artikel 8-Fonds eine negative organische Wachstumsrate von 0,70 Prozent, für Artikel 9-Fonds eine positive von 3,31 Prozent.

US-Treasury-Fonds gesucht, EMD mit Abgaben
Die höchsten Nettomittelzuflüsse auf Ebene der Morningstar-Kategorien verzeichneten US-Staatsanleihen-Fonds, die im September 4,5 Milliarden Euro an Kundengeldern hinzugewinnen konnten. Unter die Räder kamen dagegen globale Schwellenländer-Rentenfonds, die 4,5 Milliarden Euro an Kundengelder verloren. (kb)

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